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Der Adel Schwedens (und Finlands) : eine demographische Studie
Entstehung
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Vergleicht man wiederum den Adel Finlands mit dem Schwedens,so zeigt sich im großen Ganzen eine Übereinstimmung, es tretenaber auch, ganz wie betreffs der Fruchtbarkeit, gewisse charakte-ristische Unterschiede auf.

Die kleinen Familien von 1 3 Kindern machen ungefähr47%- gegen 50 °/o ' n Schweden, aus. Dagegen umfassen diegroßen mit 7 Kindern und darüber im finländisclien Adel 7,43 %,im schwedischen nur 6,67 %. Was wiederum die so charakte-ristischen Zweikinderfamilien betrifft, so belaufen sie sich beimersteren auf 14,53%, beim letzteren auf 18 ,21%. Dies alles alseine Folge der in Finland größeren Fruchtbarkeit der Ehenals in Schweden. Ein anderer Unterschied ist der, daß inFinland die kinderlosen Familien 21,28 % g' e g en nur U>73%in Schweden, und ebenso die Einkindsfamilien 16,89% g e g en14,92% sind. Dies hängt wieder mit der größeren Anzahl jungerEheschließungen im Adel Finlands zusammen. Schließlich istdie Durchschnittszahl Kinder auf die Familie aus demselbenGrunde in Finland etwas kleiner als in Schweden, oder 2,68 Kindergegen 2,78; aber die finländische Durchschnittszahl schließt nochgrößere Gegensätze in sich als die schwedische. Die gefundenenUnterschiede entsprechen somit vollständig den früher bei derFruchtbarkeit und dem Alter der Ehen nachgewiesenen Ver-schiedenheiten zwischen den beiden Gruppen.