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Der Adel Schwedens (und Finlands) : eine demographische Studie
Entstehung
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Erwachsenen bei ihnen verschieden ist, am größten in denuntersten, am kleinsten in den höchsten. Stellt man demnachdiese Zahlen mit den von uns für den schwedischen Adel ge-fundenen zusammen, so tritt die Übereinstimmung mit Klasse Isehr deutlich hervor. Nur hat der schwedische Adel noch ver-hältnismäßig mehr Ehen hohen Alters als die erwähnte dänischeGruppe: 29,70 °/ 0 im Alter 25 00 Jahre gegen 24,27 °/ 0 . Dies istmutmaßlich eine Folge der g-eringeren Sterblichkeit im schwe-dischen Volke, kann aber auch ein nur auf der Kleinheit derZahlen basierendes Spiel des Zufalls sein. Jedenfalls drückt dieseAltersverteilung der Ehen einen für die höchsten Klassen kenn-zeichnenden Typus aus: die neug'esclilossenen Ehen sindverhältnismäßig wenig, die alten dagegen sehr zahlreich.

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In und außerhalb des Adels Verheiratete. Geschwister-ehen, oder Ehen zwischen Blutsverwandten, sind schon lange einGegenstand des Interesses der Demographen und anderer. DenMittelpunkt für dieses Interesse bietet die Frage ihrer Schäd-lichkeit oder Unschädlichkeit. Ich habe meinerseits schon oben(S. 164) meine Auffassung in dieser Sache geäußert, laut welcherdie Wirkung der Geschwisterehen auf die Nachkommenschaftkeine an und für sich schädliche ist. Daß eine Statistik überdie Geschwisterehen in dem schwedischen Adel trotzdem, undsei es nur dazu, um zu konstatieren, daß keine besonderen Wir-kungen derselben wahrzunehmen sind, von großem Werte ist,bedarf keiner Erwähnung. Leider ist es gleichwohl nur möglichgewesen, eine solche betreffs des Heiratens im eigenen Ge-schlechte, d. h. betreffs der Geschwisterehen väterlicherseitsauszuführen. Die Quelle gibt keine unmittelbaren Aufschlüsseüber Geschwisterehen mütterlicherseits; und zur Ausführung einersolchen Untersuchung bedürfte es umfassender genealogischerKenntnisse, die dem Verfasser nicht zu Gebote standen. DieAnzahl aufgezeichneter Heiraten im eigenen Geschlechte istindessen erstaunlich gering, zusammen nur 68. Dies fürmanchen sicher unerwartete Resultat erweist sich indessen beinäherer Überlegung als ganz natürlich. Es ist nämlich eineFolge der geringen Größe der adligen Geschlechter. Sie sindmeistens so klein, daß eine Verwandtschaftsehe innerhalb deseigenen Geschlechtes ganz einfach unmöglich ist, weil entweder