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Der Adel Schwedens (und Finlands) : eine demographische Studie
Entstehung
Seite
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Zahlen in den betreffenden Gliedern zum Teil in der UnVoll-ständigkeit der Quelle zu suchen ist, das meiste doch auf sei eszufälligen oder tieferliegenden Umständen beruht.

Mit den entsprechenden Zahlen für die ausgestorbenen Ge-schlechter verglichen, stellen sich diese im allgemeinen niedriger,jedoch mit Ausnahme des Endgliedes derselben, das indessen hierwie sonst hors concours bleiben muß, nicht viel niedriger. Einanderer Unterschied ist der, daß man hier keine ausgeprägteOrdnung in der Reihenfolge der Zahlen beobachten kann. Siescheinen meistens unabhängig von einander zu wechseln. Inbeiden Beziehungen haben sich die ausgestorbenen Geschlechterschlechter gestanden als die lebenden.

Überall ist demnach ein Vergleich zwischen den erloschenenund den lebenden Geschlechtern zum Nachteil der ersteren ausge-fallen. Andererseits haben wir aber gefunden, daß dieselbenKräfte, die die meisten adligen Geschlechter ums Leben gebrachthaben, auch in den noch lebenden, wenn auch mit geringererStärke, wirken. Der Unterschied ist deshalb nur ein gradueller,und näher betrachtet sogar kaum dies. Denn offenbar bestehendie lebenden Geschlechter aus solchen in allen Stadien des Lebensund des Verfalles. Wir werden dies schon im nächsten Kapitelbestätigt finden, wo wir die Größe der lebenden Geschlechter undihre Reste in den nur auf weiblicher Seite fortlebenden Ge-schlechtern betrachten werden.