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geborene männliche Personen aus. In diesen Geschlechtern herrschtgerade das umgekehrte Verhältnis. Gegen 18131 geborene weib-liche waren 19892 männliche 1 ). Dies gibt ein Verhältnis von109,7 männlichen zu 100 weiblichen, also für die männlicheneine nicht unwesentliche Uberzahl über das Normale. An undfür sich kann dies zufällig sein, für den Bestand der Geschlechterist es jedoch bedeutungsvoll. Die Geschlechter, die ein Übermaßan männlichen Personen besitzen, werden in der Regel besserbestehen als die, wo dies nicht der Fall ist, oder die geradezu einÜbermaß an weiblichen Personen darbieten. Den ausgestorbenenGeschlechtern zur Seite gestellt, können also die lebenden als eineAuslese auf der Lebensseite betrachtet werden, während umgekehrtdie ausgestorbenen eine vom Tode gebildete Auswahl sind. DieserUnterschied zwischen den erloschenen und den lebenden Ge-schlechtern betrifft indessen nur die ganze Masse der Geborenen.Geht man von ihr zu den einzelnen Geschlechtsgruppen und Gliedernin denselben, so herrscht, wie aus nachstehender Tabelle ersichtlichist, eine ziemlich große Übereinstimmung zwischen denselben.
Das Geschlecht in den Geburten 2 ).
100 weibliche entsprechen männlichen:
Glied II III IV V VI VII
Dreigliedsgeschlechter
102,3
Yierglieds- ,,
123,8
115,2
Fünfglieds- „
125,2
126,9
('04,3)
Sechsglieds- ,,
13/0
112,0
112,9
(112.5)
Siebenglieds- ,,
124,7
115,1
105,5
110,8
Achtglieds- ,,
115,5
116,5
111,4
109,8
105-3
Neunglieds- ,,
132,5
"7,1
105,4
103,9
115,1 104.1
Diese Ziffern bieten
im ganzen
dasselbe
eigentümliche Bild
wie die entsprechenden für die ausgestorbenen Geschlechter. MitAusnahme der Dreigliedsgeschlechter strotzt das erste hier auf-genommene Glied 3 ) von einer sehr großen Überzahl der männ-lichen Personen. Dies trifft somit ganz unabhängig von der Lag - edieses Gliedes in der Zeit, mag es dem Anfang des 19. oder demdes 17. Jahrhunderts angehören, ein. Das kann demnach kein Zu-
1) Von diesen waren 1895 —1900 verstorben 12354 weibl. und 14246 männl.,sowie lebend 5 777 weibl. und 5 646 männl.
2) In den Zehngliedsgeschlechtern betrugen die Zahlen: 167,8, 142,8, 91,2,98,4, 109,4, i[ 5>8 und im achten Gliede (93,8).
3) Eigentlich fallen die Geburten in das nächstvorhergehende Glied; da ihreResultate, die geborenen Kinder selbst jedoch das zweite, dritte u. s. w. Glied bilden,so haben wir es für zweckmässig erachtet, sie, wie oben geschehen, aufzunehmen.