Druckschrift 
Der Adel Schwedens (und Finlands) : eine demographische Studie
Entstehung
Seite
134
Einzelbild herunterladen
 

ein Berg erscheinen kann, reduziert sich oft für den ersteren inder Masse der Zahlen zu einer Geringfügigkeit.

* *

*

Kinderlosigkeit. Das Vorkommen kinderloser Ehen in denabgeschlossenen Gliedern wird durch folgende relative Zahlenbeleuchtet:

Kinderlose Ehen in °/ 0 aller 1 )

Glied

I

11

III

IV

V VI

Dreigliedsgeschlechter

2,0

Yierglieds- ,,

9,5

11 ,8

Fünfglieds- ,,

7,o

10,4

(I6,5)

Sechsglieds- ,,

7<o

G.2

14,6

('4, 6 )

Siebenglieds- ,,

11 ,0

16 ,9

i/,o

18,9

Achtglieds- ,,

6.5

18,7

15 ,0

19,2

16,2

Neunglieds- ,,

6,1

'4,°

21,1

21 ,1

19,3 Dt 2

Der Unterschied zwischen dem ersten Gliede und denfolgenden ist auffallend. Auch hierdurch erweisen sich somit dieStammväter als etwas für sich und als ihren Nachkommen über-legen, wenn auch nicht zu vergessen ist, daß sie in vorliegenderBeziehung gewissermaßen eine Auslese darstellen. In den übrigenGliedern ist die Kinderlosigkeit bedeutend gewöhnlicher, aber keines-wegs eine übermäßige, im großen Durchschnitt aller 17,56°/,,. Vorallem sieht man keine bestimmte Ordnung darin. Die Zahlen gehenhin und her, wie die Variationen um ihren Typus. In diesen beidenBeziehungen liegt ein gewisser Unterschied zwischen den lebendenund toten Geschlechtern vor. Besonders kommt die Kinderlosig-keit auch abgesehen von den Endgliedern, die unberück-sichtigt bleiben bei den letzteren öfter als bei den ersteren,und zwar ebenso bei den Stammvätern, vor. Auch in dieser Be-ziehung haben die ausgestorbenen Geschlechter somit wenigerAussichten gehabt als die Fortlebenden.

*

Das Geschlecht in den Geburten. Wie wir uns erinnern,zeichneten sich die ausgestorbenen Geschlechter im ganzen ge-nommen durch eine, im Verhältnis zu den in den Geschlechterngeborenen weiblichen Personen, geringe Anzahl in den Geschlechtern

1) Die Zehngliedsgeschlechter weisen folgende Zahlen auf: 5,6, 17,6, 16,4,

14,5, 14,1, 13,5 und im siebenten Gliede (12,2.)