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gruppen hindurch, so zeigt sich, daß die Fruchtbarkeit in den-selben nicht gleich gewesen, sondern trotz geringerer Schwan-kungen infolge der Kleinheit der absoluten Zahlen, je nach derEntfernung jedes Gliedes von seinem Ausgangspunkte, größeroder kleiner ist.
In Übereinstimmung hiermit zeigt auch das erste Glied bei-nahe überall die größte Fruchtbarkeit, und trotz der zeitlichaußerordentlich verschiedenen Lage dieses Gliedes meistens eineungefähr gleich große. Nicht die Lage in der Zeit also, sondernder Platz in der Geschlechterkette, ist, soweit die oben behandeltenabgeschlossenen Glieder reichen, also bis zur Mitte des ig. Jahr-hunderts, für die Fruchtbarkeit bestimmend gewesen. Geht mannoch weiter vorwärts und bis zur Neuzeit, so verändert sich diesVerhältnis zwar, wie wir unten sehen werden, aber nur, weil inden letzten Jahrzehnten andere, moralische Kräfte auf die Kinder-zahl in den Familien einzuwirken begonnen haben. Bevor jedochderartige Kräfte auftraten, hat das oben gefundene Verhältnisgeherrscht. Dies ist an sich sehr merkwürdig und bestätigt voll-ständig unsere oben (S. 119) gemachten Äußerungen, daß dieseGeschlechter, dem konventionellen Anfang zum Trotze, als ge-wissermaßen neue Schöpfungen dastehen, und ferner, daß dieeinzelnen Teile der Geschlechter, die Glieder, wenn sie denselbenPlatz in gleich langen Gliederketten einnehmen, gleichwertig sind,sonst aber nicht.
Schließlich sei auch auf das Zeugnis, das obenstehendeZahlen für die Vollständigkeit der Quelle inbezug auf geboreneKinder ablegen, aufmerksam gemacht. .Schon die ungeheurenMassen der Fruchtbarkeit, die hier vorliegen, beweisen es. Aberauch aus der Reihenfolge der Zahlen geht dies hervor. Dennwäre die Quelle für die ältere Zeit mit großen Lücken dieserArt behaftet, so müßten die Zahlen in umgekehrter Reihenfolgegehen. Je weiter zurück nämlich die Glieder liegen, um so mehrmüßte die Vergessenheit ihre Macht geltend gemacht haben, undum so kleiner müßte die Kinderzahl sein, Wenn nun beinaheausnahmslos das Gegenteil der P"all ist, so beweist dies, daß dieGeschlechtstafeln in dieser Beziehung auch für weiter zurück-liegende Zeiten recht vollständig sind. Und was für diesen Fallgilt, das gilt auch für andere, die den Gegenstand unserer Unter-suchungen bilden. Der Statistiker und der Historiker betrachtendiese Dinge mit verschiedenen Augen. Was dem letzteren als