keitsalter genannt wird. Denn mit dem Eintritt des 20. Jahresoder sogar noch früher wurde der Mann als heiratsfähig be-trachtet und trat auch nicht selten in den Ehestand. Die Unter-suchung umfaßt ferner nur die in den Geschlechtern geborenenMännlichen, also nicht das erste Glied, das ja immer denKolumnen der Erwachsenen angehören mußte, auch nicht dasweibliche Geschlecht, dessen Sterblichkeitsverhältnisse nicht direktauf den Bestand der Geschlechter einwirken 1 ).
Werden die Zahlen für sämtliche hier behandelte Geschlechterund Glieder summiert, so zeigt sich, daß die bis zum erreichten20. Jahre Gestorbenen 36,63 %, die später Gestorbenen 63,37 %betrugen. Die entsprechenden Zahlen für die letzten Jahrzehntein Schweden waren laut den für dieselben errichteten Sterblich-keitstabellen 1871 —1880 28 ,53%. 1 881 —1890 25,38% für die imAlter von o—20 Jahren Gestorbenen. Es wäre jedoch nicht richtig,weitere Vergleiche zwischen diesen Zahlen anzustellen. Die letzterensind die Sterbeziffer in einer, wenn auch nur konstruierten, Gene-ration, die ersteren der Durchschnitt der für viele Generationengeltenden Zahlen. Damit hier Vergleiche stattfinden können, müssendie zuletzt genannten Zahlen, jede für sich, dargestellt werden;mit anderen Worten, wir müssen die Glieder betrachten undsehen, wie in einem jeden solchen die Toten männlichen Ge-schlechtes sich auf in mündigem und in unmündigem Alter Ge-storbene verteilen. Erst auf diese Weise erhalten wir das richtigeMaß der Sterblichkeit dieser Altersgruppe in den Geschlechtern undgleichzeitig einen Einblick in die Rolle, welche die Sterblichkeit derIndividuen bei dem Erlöschen der Geschlechter gespielt hat. Dennjedes Glied kann als eine Generation Gleichaltriger betrachtetwerden, deren sämtlichen Mitgliedern wir von der Wiege bis zumGrabe folgen. Und eine bessere Methode, die Sterblichkeit zumessen, gibt es nicht. Zwar hat diese Generation nicht die objek-tive Zeiteinheit, die man in der Mortalitätslehre gewöhnlich mit dem
1) Die Berechnung mußte sehr summarisch ausgeführt werden, so daß z. B.ein 1651 Geborener und 1670 und früher Gestorbener in den Kolumnen der Un-mündigen, aber wenn der Tod 1671 und später angegeben wird, in einer der beidenanderen Kolumnen geführt ist. Da die Quelle, was nicht so selten geschieht, keineexakten Jahreszahlen anzuführen hat, sondern nur sagt: ,,starb jung, in jungen Jahren"und dergl., so werden die fraglichen Personen stets in der Kolumne ,,unmündig" ge-führt, insofern nicht die sonstigen Angaben bestimmt darauf hindeuten, daß er in derfolgenden geführt werden muß.