Worte Generation verbindet. Sie ist nicht aus demselben Jahrgang",denn die einzelnen Individuen desselben Gliedes, sogar in einund demselben Geschlecht, sind oft zu ganz verschiedenen Zeitengeboren, aber sie hat die organische Zeiteinheit, die darin be-steht, daß sie dasselbe Glied in der Gliederkette ist, was mehr be-deutet. Und diese innere Einheit wird auch beibehalten, wenn,wie hier, die Glieder von vielen, weit voneinander geschiedenenZeiten angehörenden Geschlechtern in eines zusammengeführtwerden. Natürlich wäre es wünschenswert gewesen, daß die sogesammelten Gliedergenerationen derselben Zeit angehört hätten,denn die Sterblichkeit ist ja in verschiedenen Jahrhunderten ver-schieden gewesen, aber dies läßt sich nicht in einem größerenMaßstabe tun — hauptsächlich, weil die Massen, die mandurch eine derartige Verteilung des Materials erhielte, zu kleinsein würden. Gleichwohl ist die Gefahr, daß die innere Einheitund Gleichförmigkeit der Massen durch eine solche Zusammen-ziehung aufs Spiel gesetzt würde, viel geringer, als man glaubensollte. Denn Gleichheit und Verschiedenheit zwischen diesenGliedergenerationen wird nicht so sehr durch einen zeitlich fürdie Individuen, die zu demselben gehören, gemeinsamen Aus-gangspunkt (dasselbe Jahr, dieselbe fünfjährige Periode) bestimmt,als durch den gleichen Platz in der Gliederkette. Ein drittesGlied in einem dieser Adelsgeschlechter ist trotz ihrer Lage inder Zeit dieselbe Generation, wie jedes andere dritte Glied ineinem anderen, denn sie nehmen im Organismus des Ge-schlechtes denselben Platz ein — vorausgesetzt jedoch, daß sieGeschlechtern mit derselben Gliederzahl angehören. Diese Ein-schränkung kann eigentümlich erscheinen, aber sie erhält durchden inneren Zusammenhang, in welchem die Glieder zu einanderstehen, ihre Erklärung. Diese Betrachtungen, zu welchen sowohldie vorliegenden wie die später vorzunehmenden Untersuchungenführen, bewirken, daß wir Geschlechter aus verschiedenen Zeiten,aber mit derselben Gliederzahl zusammenführen und deren gleich-gestellte Glieder als zusammen eine Generation, nämlich eineGeneration in der Geschlechterkette, auffassen können ] ).
i) Nur wenn die Betrachtung vom Schlußgliede rückwärts erfolgt, können Gliederverschieden langer Gliederketten (Geschlechter), falls sie denselben Platz in der Kettevom Ende gerechnet einnehmen, zusammengestellt werden. — Daß der Anfang der Ge-schlechter und also die ganze Gliederrechnung konventionell durch die Erhebung inden Adelstand bestimmt ist, wirkt wenig hierauf ein. Denn soweit dieses Hervor-