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Der Adel Schwedens (und Finlands) : eine demographische Studie
Entstehung
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ioo weiblichen entspricht in den einzelnen Gliedernfolgende Anzahl männlicher:

Glied

II III IV V VI

Zweigliedsgeschlechter 99,4

Dreiglieds- 113,8 86,3

Vierglieds- 128,2 119,9 79- 1

Fünfglieds- 125,8 117,6 107,3 84,4

Sechsglieds- 166,0 103,8 110,4 101,7 69,1')

Diese Zahlen beleuchten und erklären die kurz vorher überdas Verhältnis zwischen den Geschlechtergruppen gegebenen. Manversteht jetzt, warum die Zwei- und Dreigliedsgeschlechter inihrer Gesamtheit mehr männliche als weibliche haben, und warumsich das Verhältnis für die Geschlechter mit höheren Gliedernändert. Das letzte Glied mit männlicher Nachkommenschaft zeigtdurchweg eine bedeutende Inferiorität seitens des männlichenGeschlechtes, während jedes Glied nach rückwärts ein immerstärkeres Übergewicht des männlichen Geschlechtes darbietet. DieZweigliedsgeschlechter, die nur ein hier in Betracht kommendesGlied besitzen, müssen folglich mehr weibliche als männliche haben;die Dreigliedsgeschlechter, die außer dem Endglied noch eins haben,bleiben auf derselben Seite, aber mit stark verbesserten Zahlenfür das männliche Geschlecht im ganzen (95,9 gegen 100). Dieübrigen, die alle hinter dem letzten mehrere Glieder besitzen,müssen dagegen mehr männliche als weibliche aufweisen. DieBeobachtungen, die wir oben über die Geschlechter in ihrenGruppen und die Veränderung im Zahlen Verhältnis der Geborenenvon verschiedenem Geschlecht mit der Anzahl Glieder in denGruppen gemacht haben, lösen sich somit in eine neue Beob-achtung über das verschiedene Verhältnis der Geschlechter in denverschiedenen Gliedern auf. Das letzte Glied hat überall eingroßes Übergewicht für das weibliche, die übrigen fürdas männliche Geschlecht, und letzteres um so mehr, jeweiter entfernt sie von dem letzten Gliede liegen. Diesist also der Schluß der statistischen Analyse in dieser Sache. Esgibt eine ganz andere Vorstellung von dem Zahlen Verhältnisseder Geschlechter, als was der oben angeführte Ausspruch überden Anlaß zum Aussterben des Adels in sich schließt.

I) Die entsprechenden Zahlen für die Siebengliedsgeschlechter vom zweitenGliede an sind gegen 100 weibl. 65,5, 161,9, 73,7, 115,4, 121,1, 100 männl. Außerden angeführten Gliedern befindet sich in sämtlichen Geschlechtergruppen ein letztes,ausschließlich weibliches Glied, mit also o männl.

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