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Der Adel Schwedens (und Finlands) : eine demographische Studie
Entstehung
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Diese Ziffern geben eine ganz andere Vorstellung von demZahlenverhältnisse des Geschlechtes in den erloschenen adligenFamilien als die oben für die ganze Masse angeführten. Einsehr großes Uebergewicht der weiblichen Nachkommenschaft inden Geschlechtern mit nur zwei und drei Gliedern verwandeltsich in den folgenden, außer bei den wenigen Siebengliedsge-schlechtern, in eine teilweise recht große Ueberzähligkeit desmännlichen Geschlechtes.

Hieraus erhellt, daß nur die Kleinheit der absoluten Zahlenfür die Geschlechter mit höheren Gliederzahlen im Vergleich zudenen der Zwei- und Dreigliedsgeschlechter bewirkt, daß dasweibliche Geschlecht in der ganzen Masse als überzählig erscheint.Ständen uns ebensoviele Geschlechter mit vier, fünf, sechs undwomöglich noch mehr Gliedern, wie Zwei- und Dreiglieds-geschlechter zu Gebote, so würde man im Gegensatz zu deroben angeführten Auslassung sagen können, daß in den ikdels-geschlechtern das männliche Geschlecht überwiege. Freilich darfman aber nicht vergessen, daß die genannte Voraussetzung nichtmit der Wirklichkeit übereinstimmt, denn es gibt faktisch nichtebensoviel Mehrgliedsgeschlechter, wie solche mit zwei und dreiGliedern. Der Streit läßt sich also nicht in der Form, wie sie dieStreitfrage hier annimmt, d. h. mit Bezug- auf die ganze Masseder Geschlechter, schlichten. Nur soviel scheint aus den zuletztmitgeteilten Zahlen hervorzugehen, daß in den Geschlechtern, dienur zwei und drei Glieder erreichen, das weibliche Geschlecht, inGeschlechtern mit höheren Gliederzahlen das männliche Geschlechtüberwiegt. Die kleinen Massen, mit denen wir operieren, machenes uns zur Pflicht, allgemeine Schlußfolgerungen mit Vorsichtzu ziehen. Aber soviel ist gewiß, daß diese genauere Kenntnisdes Zahlenverhältnisses der geborenen Knaben und Mädchenin den adligen Familien sehr bedeutungsvoll ist und nicht wenigvon der abweicht, die uns die erste, die ganze Masse der aus-gestorbenen Geschlechter umfassende Uebersicht gab. Der volleEinblick in diese Dinge erfordert jedoch noch einen Schritt weiterin der Analyse, nämlich den von den Geschlechtern zu deneinzelnen Gliedern derselben.

Das Verhältnis der in den Familien Geborenen inbezug autdas Geschlecht stellt sich in den verschiedenen Gliedern folgender-maßen :