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Der Adel Schwedens (und Finlands) : eine demographische Studie
Entstehung
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Die kinderlosen Ehen. Eine Statistik über die Unfrucht-barkeit fehlt uns noch. Von einzelnen Verfassern sind zwar An-gaben hierüber aus verschiedenen Gebieten veröffentlicht worden;sie sind aber meistens nur ganz flüchtig und als Nebenproduktder Untersuchung im übrigen gegeben worden. Die offizielleStatistik ist noch nicht dazu gekommen, diese Seite der Ehe zubeschreiben. Wir geben aber auch gern zu, daß es nicht leichtist, sie zu erfassen. Es ist nämlich nichts Ungewöhnliches, daßEhen eine Zeit lang steril sein können, aber später mit Kinderngesegnet werden. Der Statistiker hat kein Mittel, diese temporärsterilen von den für allezeit so beschaffenen zu unterscheiden.Höchstens kann er die kinderlosen Ehen ihrer Zeitdauer nach insolche, die z. B. fünf oder zehn Jahre, und in soche, die diesesAlter noch nicht erreicht haben, einteilen, und dann die ersterenals definitv unfruchtbar, die letzteren als zufällig so beschaffenbetrachten, eine Betrachtungsweise, die jedoch keineswegs immermit der Wirklichkeit übereinstimmt. Auch andere Schwierigkeitenliegen vor, indem Sterilität in der Ehe erworben sein kann, z. B.durch Fehlgeburten. Alle diese Schwierigkeiten haften der Sta-tistik über die Sterilität, zu der das Studium des Aussterbens derGeschlechter Veranlassung gibt, an. Allein andererseits beschäftigtsie sich nur mit abgeschlossenen, d. h. durch den Tod aufgelöstenEhen, was den Vorteil hat, daß der Unterschied zwischen tem-porärer und stabiler Sterilität bei diesen de facto verschwindet,indem das Endresultat für alle dasselbe, nämlich o ist.

Die diesbezügliche Statistik befindet sich im Anhange,Tab. V. Werden die absoluten Zahlen in relative umgesetzt, soerhält man folgende Tabelle:

Kinderlose Ehen in Prozent aller innerhalb der Glieder.

Glied

I

11

in

IV V VI

Zweigliedsgeschlechter

13.6

61,9

Dreiglieds- ,,

9 ,4

19,8

62,7

Vierglieds-

10,8

17,1

23,'

58,.

Fünfglieds-

15-7

17,7

21,8

24,0 70,8

Sechsglieds-

12,6

9,8

'9,4

] 4.3 I7,i 70,0

Die Zahlen der Siebengliedsgeschlechter werden unten mit-geteilt *).

i) Siebengliedsgeschlechter, erstes Glied ii,i °/ 0 und dann nach Gliedern 16 ,7,33o> 8.3, 14,2, 14,3 und letztes Glied 33,3. Die kleinen absoluten Zahlen machendiese Ziffern wertlos.