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indessen eine kleinere Anzahl Geschlechter, und zwar insgesamt825 1 ). Die nötige Sichtung mit Rücksicht auf die Vollständig-keit und Zuverlässigkeit der Angaben hat dies notwendig gemacht.Nur solche Geschlechter, deren Stammbäume sich nach demjetzigen Stande der genealogischen Forschung als einwandsfreierwiesen haben, sind mit aufgeführt.
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Familienstand und Zahl der stehenden Ehen. Das ersteKapitel in der statistischen Geschichte der Geschlechter gehörtder Ehe an. Für das Geschlecht eröffnet die Ehe zwar nicht, wiemeistens bei den Individuen, den Eintritt ins Leben, aber sie trägtdie Verheißung daran in sich. Die Ehe ist die erste Voraussetzungund die Bedingung für Fortexistenz der Geschlechter. Man kannalso erwarten, daß das Studium der Eheschließungen in den aus-gestorbenen adligen Geschlechtern uns dazu verhelfen wird, etwasvon dem Schleier, der uns die Ursachen des Aussterbens verhüllt,zu heben, insofern das Verhältnis zur Ehe eine derselben ist.
Viele Methoden werden angewendet, um die Ehelichkeitund die Heiratsfrequenz — zwei nahe verwandte und doch ver-schiedene Begriffe — einer Volksmasse zu messen. Die Heirats-frequenz oder Eheschließungsziffer betrifft nur die Anzahl der ineiner gewissen Zeit, gewöhnlich während eines Jahres, einge-gangenen Ehen; die Ehelichkeit oder „die Zahl der stehendenEhen" dagegen bezeichnet das Resultat der Heiratsfrequenz in derstehenden Bevölkerung innerhalb eines längeren Zeitraumes, oderdie Anzahl, in welcher die Individuen an dem Institute der Eheteil haben, was man auch den Familienstand oder die Zivilstands-verhältnisse schlechthin nennt. Die statistische Darstellung derletzteren kann, wie gesagt, auf mehr als eine Art, die eine mehroder weniger exakt als die andere, geschehen. Man kann sich da-rauf beschränken, die in einem gewissen Zeitmomente Verheiratetenzu rechnen und als Vergleichsglied zu ihnen bald das ganze Volk,bald die Heiratsfähigen allein, bald schließlich die Unverheiratetenunter den letztgenannten zu nehmen. Diese Verfahren geben jedochnur ein Augenblicksbild der Ehelichkeit. Um ihre Intensität ineinem gegebenen Zeitalter richtig zu messen, muß man außer-
1) In der schwedischen Auflage sind 837 Geschlechter angegeben, aber infolgeeingehenderer Untersuchung sind 12 davon hier ausgeschlossen. Auch in anderer Be-ziehung ist das Material gesichtet und vervollständigt worden.