stituiert werden. Nur auf diese Weise werden die Zahlen g-roßgenug, um ein typisches Maß zu geben. Gleichwohl kann gegeneine derartige Zusammensetzung von Altersgruppen, die so weitauseinander liegenden Zeiten, wie z. B. 1841 —1865 und 1591 bis1615 angehören, der Einwand erhoben werden, daß dieSterblichkeit in der großen Zeitstrecke von bis 275 Jahren, diezwischen den äußersten Gruppen liegt, sehr verschieden war.Dieser Einwand wäre unwiderleglich, wenn es sich statt umGeschlechter um Individuen handelte; aber betreffs dieser verlierter sehr viel von seiner Schärfe, denn zwar ist, wie wir später sehenwerden, die Sterblichkeit unter ihnen in den verschiedenen Zeit-perioden keineswegs eine gleiche gewesen, aber die Verschieden-heiten sind ohne bestimmte Ordnung und meistens nicht so großgewesen, daß sie bei der hier vorgenommenen summarischenMessung der Sterblichkeit das angewendete Verfahren unmöglichmachen. Die statistische Forderung der inneren Gleichförmigkeitder Maße ist in diesem Falle gehörig gewahrt, da die zusammen-geführten Geschlechter, obschon verschiedenen Zeiten angehörend,in dieselbe Altersklasse treten. Ein weiteres Eingehen auf das Ver-fahren zur Erzielung untenstehender Zahlen müssen wir uns hierversagen. Es sei nur noch bemerkt, daß diese Zahlen die sogenanntenMortalitätskoeffizienten, das genaueste Maß der Sterblichkeit,das es gibt, ausdrücken. Sie geben daher auch das „Todesrisiko",oder die Wahrscheinlichkeit für die Geschlechter, in den ver-schiedenen Altern zu sterben, an.
Von 1000 Geschlechtern in jeder der untenstehen-den Altersgruppen gingen in demselben Alter mit demTode ab:
Altersjahr.
«/ 26/ 51/ 76/ IUI / 126/ 151/ 176/ 201/ 226/ 251/;2o /ü 0 / 7 5 /100 /125 /150 /l75 /200 / 225 /250 / 275"
Adlige Geschlechter.
203 214 180 159 170 137 140 109 30 (107) (250).
Freiherrliche und gräfliche Geschlechter.
236 175 148 124 91 69 (167) (125) (o) (o) (o).
Die erste Beobachtung, die man bei der Betrachtung dieserZahlen macht, ist die, daß sie, mit Ausnahme der höchsten Alters-gruppen, offenbar keine zufälligen Variationen, sondern eintypisches Maß, oder gerade das, was wir hier suchen, ausdrücken.In den höchsten Altern sind die absoluten Zahlen sowohl für