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Der Adel Schwedens (und Finlands) : eine demographische Studie
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wohnt. Wo, meint man, sollte dieser mehr walten als in den unfrei-willigen Mängeln unserer Kenntnis der ausgestorbenen Geschlechter?Auf diese Weise zusammengestellt, verraten diese Mängel jedochwenig von ihrer Verwandtschaft mit dem Zufall. Im Gegenteil,sie zeigen eine bemerkenswerte Regelmäßigkeit in der Art, wiesie mit der größeren Zeitentfernung wachsen, und umgekehrt.Von den etwa hundert Jahr alten Geschlechtern des niederenAdels denn nur von ihm rede ich sind 3,62 °/ 0 verstorben,ohne daß man mit Sicherheit weiß wann, und dann für jedehöhere Altersgruppe beständig immer mehr, ohne Schwankungenin der Zahlenreihe, außer ein wenig- für die Zeit von 16161640, bisvon den dreihundert Jahres-Geschlechtern ungefähr 2 / 3 dem Ver-gessen anheimgefallen sind. So wächst das Verg-essen mit denZeiten, und so besitzt auch dieses seine Ordnung und sein Gesetz.

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Sterblichkeit nach dem Alter. Die Sterblichkeit alsstatistischer Begriff ist eine Relationszahl, die das Verhältniszwischen der lebenden Masse, in der die Todesfälle stattfinden,und diesen ausdrückt. Um die Sterblichkeit zu bestimmen, mußman also sowohl die Größe der lebenden Masse als auch dieAnzahl der Todesfälle kennen. Dem stehen gewöhnlich keineSchwierigkeiten gegenüber, wenn es sich nur um ein generellesMaß für die Sterblichkeit z. B. in einem Volke während einesJahres handelt. Geht man aber an eine Einteilung- nach demAlter und an die Bestimmung der Sterblichkeit für jedes Alters-jahr, so wachsen die Schwierigkeiten ungeheuer. Bei der exaktenMessung der Sterblichkeit, die hier ausgeführt wird, ist auf die-selbe Weise verfahren, wie bei der Ausrechnung der Sterblichkeits-tafel für eine Volksmasse, mit dem Unterschied, daß die Alters-gruppen, für welche die Mortalitätskoeffizienten berechnet sind,nicht ein- sondern fünfundzwanzigjährige sind. Die kleinen absolutenZahlen machen dies notwendig; auch passen die einjährigenGruppen nicht so für die Geschlechter wie für die Individuen,infolge der größeren Lebensdauer der ersteren. Ein anderer be-deutungsvoller Unterschied ist der, daß die Altersgruppen vono25, 2650 Jahren u. s. w. nicht wie die Jahrgänge der Indi-viduen aus derselben objektiven Zeit, derselben Jahreszahl odereinmal demselben Jahrhundert ungehörigen Geschlechtern kon-