— 46 —
Glieder. Die Massen der verschiedenen Geschlechter variierenalso bedeutend. Nur im Ausgangspunkte, wie allerdings aucham Ende, falls die Geschlechter aussterben, sind sie der Größenach gleich. Der Anfang ist ein Mann, der Stammvater, sowieseine Frau oder Frauen, wenn er verheiratetist. Der Weiterbestand sowie der Ausbaudes Geschlechtes beruht dann darauf, ob diesererste Kinder, oder näher bestimmt, Söhnebesitzt, die das Geschlecht ihrerseits wiederfortpflanzen. Die im Geschlechte geborenenMädchen gehören demselben als Kinder, aberspäter nur dann an, wenn sie nicht durchVerheiratung in andere Familien übergehen.Die Frauen sind, außer im Falle von Ver-wandtschaf'tsehen, von außen kommende, einErsatz für die an andere Geschlechter ab-gegebenen Mädchen.
Die Ausbreitung der Geschlechter inde r Zeit und im Räume geht somit Hand inHand, aber sehr verschieden für die ver-schiedenen Geschlechter. Eine natürlicheKlassifizierung und Einteilung derselben bildetnur die Zeitform oder die Anzahl Glieder(Generationen). Bei der eingehenderen demo-
Freiherriiches Geschlecht graphischen Behandlung werden wir die-Hamiiton 1 ) selben deshalb in Einglieds-, Zweiglieder-,
Dreiglieder- etc. Geschlechter, d. h. Geschlechter von ein, zwei,drei u. s. w. Generationen einteilen.
l) Die verschiedenen Linien bezeichnen in den erloschenen Gliedern die Indi-viduen im Zivilstande zur Zeit ihres Todes, in den lebenden bei dem jetzigenZivilstande
Unverheiratete Unmündige für das männliche Geschlecht; für das weib-liche Geschlecht die im Geschlecht Geborenen, abgesehen von ihremZivilstande.
Unverheiratete Unmündige.
— Verheiratete sowie "Witwer und Witwen.
Die Anzahl Individuen in jedem Glied und von jeder Kategorie wird durchdie Querstriche angegeben.