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Der Adel Schwedens (und Finlands) : eine demographische Studie
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hat, als Bedingung für Eheschließungen, Eintritt in gewisseOrden u. dergl. hervorrief, wurde man hierauf aufmerksam. Fürstatistische Behandlung eignet sich die Blutsverbindung des Ahnen-baumes nicht: ihre Masse ist nämlich ein für allemal gegeben.Höchstens könnte eine solche in der Frage derjenigen Verminderungder theoretischen Anzahl Personen zur Anwendung kommen, dieinfolge der Verwandtschaft zwischen Mann und Frau, wodurchdieselben Personen zwei oder mehrere Male als Ahnenväter des-selben Ahnenbaumes vorkommen, eintreten muß. Für dieseArbeit besteht jedoch keine Veranlassung, sich hiermit, wie über-haupt mit Ahnen und Ahnenbäumen zu befassen. Sie gehörender Genealogie sowie der Lehre von der Erblichkeit an.

Als Gegenstand einer demographischen Studie kann dasGeschlecht teils in seiner Zeitgestalt, teils in seiner Ausbreitung-im Räume, d. h. in der lebenden Volksmasse, betrachtet werden.Zur Veranschaulichung beider Teile geben wir nachfolgendesDiagramm über zwei lebende Geschlechter, beide von einem paarim Jahre 1664 nach Schweden eingewanderten und im Ritter-hause introduzierten Brüdern.

Die Verschiedenheit in der Zeitform oder Anzahl Gliederist trotz der gleichen Alter nicht geringer, als die Verschieden-heit in der Ausbreitung im Räume, d. h. in der Größe der