Archiv des Hauses Tatenhausen. — Die Familieerlosch im Mannesstamme 1752 23. 9. mit Alexanderv. Grots.
Grotchus, Grothusen, cts mnAnn 6omo auchG. von Grone und Grone allein. (Taf. 147.) —Der Stammsitz liegt bei Nordkirchen. — ID.: in ID.eine rechtsschräge s. Brücke. Auf dein s.-w. bewulstetenHelm zwei w. Flügel je mit der Drücke absteigendbelegt. — O.: Staatsarchiv Münster. Die Familieblüht fort.
Freiherr v. Grothus. (Taf. 178.) — SchwedischerFreiherrnstand. — ID.: quadrirt mit s. Mittelschild,in welchem eine w. Brücke. 1. g. Greif ein Bündelg. Pfeile haltend in B.; 2. s. geharnischter Arm eineg. Krone haltend in G.: 3. drei s. Granaten mit r.Flammen 2. 1. in 1v. ein w. Grundriß einesBefestigungswerkes in B. Auf dein Schild dieSchwedische Freiherrnkrone. Zwei mit der SchwedischenFreiherrnkrone gekrönte Helme: 1. s. Flug je mit w.schräglinksliegender Brücke belegt; 2. abwechselnd zweiw. und zwei b. Fahnen an w. Stangen. D.: s. w.
— O.: v. Klingspor, Baltisches Ivappenbuch.Grubbe. (Taf. 147.) — ID.: in R. ein w.
rechtsschreitender IDidder. — Münstcrische Lehnsträger.
— O.: Archiv des Hauses Heringhave.
Grubbe II. (Taf. 148.) — ID.! drei Adlerbalkenweise gestellt, darunter Helm mit Federbusch. —O.: Staatsarchiv Osnabrück. — Arnd. Grubbe siegeltso, sein Sohn Heinrich 1411 siegelt mit dem IDidder.
Grube von Grubenhagen. (Taf. 143.) —ID.: zwei pfähle. — O.: Staatsarchiv Münster:Fürstenthum Paderborn. — 1323 Henrious.
Grudbeckc, auch Benninghus gen. G. G. gen.Klo cke. (Taf. 147.) — Familie in Soest. — ID.: in1V. querfließender r. Fluß. Auf dein Hebn w. Bracken-kopf, auf dessen Hals sich der Fluß wiederholt. —(ZZ.: Goswin v. Michels IVappenbuch. — 1543 kommtnoch Tonnies v. Grudbecke vor.
Grumdiek. (Taf. 150.) — ID.: drei schwimmendeFische übereinander. — O.: Archiv St. Zoh. zuOsnabrück. — 1488 Arnold Grumdick, Dechant zuSt. Zoh.
Gruwel. (Taf. 149.) — ID.: in ID. drei s.Ouerbalken, aus deren obersten ein s. Löwe hervor-wächst. Auf dem Hebn der s. wachsende Löwe. —Die Familie war in der Grafschaft Mark begütert.
— <ZZ.: v. Spaensche Sammlungen.
de Grüter zu Ivitteu. (Taf. 150.) — ID.: eineNaute. — O.: Archiv des Klosters St. Tatharinazu Dortmund. — 1410 erscheint noch Tort, de Grüterv. IVittene.
de Grüter gen. Hunefeld. (Taf. 150.) —ID.: Ouerbalken: im linken Oberwinkel des Schildesein Stern. — O.: Archiv der Domvikarien zu Münster.
— 1378 Hermann.
Grüter III. (Taf. 148.) — ID.: schlichter Ning.
— O.: Staatsarchiv Münster. — l368 Bernhardde Grütere.
Grüter IV zu Alen und Tamen. (Taf. 148. —ID.: quergetheilt, oben zwei gekreuzte Schwerter, die
Griffe oben, unten drei Sparren übereinander. Aufdem Helm zwei Bockshörner, dazwischen der Schild.
— O.: Archiv der Stadt Tamen. — 11m 1600anscheinend erloschen.
Grüter V zu Dülmen. (Taf. 148.) — 1V.: schräg-rechts fließender Bach. — O.: Stadtarchiv Dülmen.
— Die Familie kommt noch 1449 vor.
Grüter VI, Grütter zu Ivelpe. (Taf. 150.) —Diese Familie aus Münster stammend, erwarb späterden Adel. -— ID.: ein Beschlag in Gestalt eines vier-speichigen, außen mit drei Kreuzchen besetzten Rades,in der Mitte in eine durchbrochene Raute auslaufend,in der sich eine Lilie befindet. Auf dem Hebn einFlug, dazwischen eine Lilie. — O.: Siegelabdruck. —Die Familie erlosch 1769 im Mannesstamm mit AntonIvilh. Fried. Christian Theodor v. Grütter zu Ivelpe.
Grüter, Grüterink. (Taf. 149.) — Familie derGrafschaft Mark. — 1V.: in ID. zwei im Schildes-haupt stehende r. Schilde; auf dem Helm r. w. IVulst,darüber ein braunes Hirschgeweih zwischen dem sichein Schild wiederholt. — O.: v. Steinen. — DieFamilie blüht fort.
Freiherrn v. Grüter-Morieu. (Taf. 149.) —ID.: quadrirt: 1. 4 in ID. im Schildeshaupt zwei r.Schildchen nebeneinander; 2. 3. in ID. linksschräges. Brücke mit vier Pfeilern, im rechten Gberwinkelein r. Stern. Zwei gekrönte Helme: 1. zwischenbraunem Hirschgeweih ein r. Schildchen; 2. s. gekleideteMohrenpuppe mit Binde zwischen einer (rechts) r.und einer w. Straußenfeder. D.: rechts r. w., linkss. w.
Grüter zu Spyck. (Taf. 149.) — Zu der Graf-schaft Bentheim begütert. — ID. : in ID. drei quer-fließende s. Bäche. Auf dem Helm eine s. an beidenSeiten gehenkelte Dase mit sieben w. Federn besteckt.
— O.: Staatsarchiv Münster. — Die Familie blühtenoch 1557.
Gumincrtt. (Taf. 150.) —Familie im Mindenschen.
— ID.: Andreaskreuz, in den vier Ivinkeln Kugelnoder auch Rosen. —- O.: Archiv der Familie v. Haxt-hausen zu vörden. — Die Familie erlosch im Mannes-stamm um 1466.
Gutacker. (Taf. 150.) — Der Stammsitz liegtbei Datteln. — ID.: quergetheilt, oben ein aus derTheilungslinie hervorwachsender Tsel. — 1440 kommtdie Familie noch vor. — O.: Nieserts Handschriften.
Güllich (der Adel ist fraglich.) (Taf. 150.)
— Zn der Stadt Osnabrück begütert. — ID.: linksabwärtsfliegende Taube ein Kleeblatt im Schnabel.Auf dein Helm Tichenzweig mit fünf Blättern. -—O.: Leichenstein zu St. Marien in Gsnabrück.
Gudenstectt. (Taf. 150.) — IV. : Pfahl zu beidenSeiten von einer Rose begleitet. —- O.: Archiv desStifts Tlarenberg. — 1393 Zohann.
Hochmeister de Hochmeister. (Taf. 150.) —Die Familie saß zu Nottbeck bei Stromberg, war zuStromberg und Iviedenbruck burggesessen. — ID.:Helm mit zwei Zweigen besteckt, derselbe wiederholtsich über dem Schild. — O.: Staatsarchiv Münster.