Druckschrift 
1 (1903) [Text]
Entstehung
Seite
2
Einzelbild herunterladen
 

mit dem Tode der Agnes v> AHaus, Ivw. Iah.v. Langerake, Äbtissin zu Notteln 1464 erloschen.

Ahlden, Zllden, Alten. (Taf. 1.) Die Familiestammt von Zlhlden im Bisthum Minden.NA: in 1V. ein schrägrechts gelegter r. auch s. gestünnnelterBaumstaum mit ausgerissener Wurzel, oben und untenmit je zwei Ästen. Auf dem Helme (rechts) ein r. (s.) undein w. Büffelhorn. O.: Gras Z. v. Oeyn-hausens Handschriften. Die Familie saß zuletzt zuBöhme und Nethem und erlosch 1657.

Ahlen, A len. (Taf. 1.) - Geschlecht der LübeckerZirkelgesellschaft, westfälischer Herkunft. 4V.: Ge-spalten, rechts in R. g. Flügelklaue nach links greifend,links von G. und B. 4 mal gelheilt. Auf dem Helmein offener s. Flug. D.: r. g. O.: Siebmacherswappen^rrch.

Thc> dem Ahns. (Taf. 2.) 4V.: drei (Quer-balken. O.: Zlrchiv des Fürstenlhwns Osnabrück,im Staatsarchiv Osnabrück, 1362 Ludolf.

Ahnten. (Taf. 1.) Der Stammsitz, jetzt Ahsengenannt, liegt an der Lippe im vest Recklinghausen. 4V.: Schrägrechte Brücke mit vier Pfeilern.

0.: ' v des Stifts Flaesheim. Letztes vor-konu r Familie 1339.

At, (Taf. 4.) 44>.: gespalten mit einer inder rech i Schildhälfte an die Spaltlinie angelegtenhalben L .e. O.: Zlrchiv des Hauses Brinke beiBorgholzhausen. Zn Bielefeld 1456 noch vor-kommend.

Aicholt, Grafen von. (Taf. 3.) wappen-verbesserung 1664. 4V.: geviert: I in 1v. ein g.gekleideter Mann, der einen entwurzelten, natürlichenGichbaum mit 5 g. Ticheln in der Rechten hält. DieLinke ist eingestemmt; auf dein Kopfe hat der Manneine abhängende g. Mütze, umwunden von s. g.Bande mit abfliegenden Enden. 2 in B. 3 g. Sterne

2. 1. 3 in N. ein breiter w. Ouerbalken, daraufeine braune pfalweise gestellte Bärentatze. 4. gelheilt,oben in S. eine aus der Theilung wachsende Sirenemit nacktem Oberkörper und losem Haar, mit r. Rockbekleidet; dieselbe hebt mit der Rechten einen eisernengestürzten Anker hoch und hat die Linke eingestemmt;unten s. und w. geschacht. Drei gekrönte Helme.

1. Die Sirene aus der Krone wachsend, zwischen zweiBüffelhörnern, deren rechtes schwarz mit zwei g.Balken ist; das linke ist 5 mal s. w. getheilt.D. : s. w. 2. Figur des Feldes I. D.: r. w.

3. g. wachsender Löwe zwischen offenem Flug. DerFlügel rechts wie Feld 3, der links wie Feld 2 be-zeichnet. D.: b. g. Stammheimath Österreich,später nach IVestfalen übergesiedelt. Erloschen 1875.- O.: Gritzner und Hildebrandt, Grafen-Album.

lAken. (Taf. 4.) Dortmunder Patrizier derältesten Zeit. 4V.: Zwei mit den Spitzen an einandergeschobene, durchbrochene Dreiecke, in deren rechtemIvinkel ein Kreuz steht. O.: Detmar Mülherr.Die Familie blühte noch 152>.

Albachfttt. Taf. 3.) Der Stammsitz liegtbei Höxter. 4V.: in r. b. links schräger Balkenmit drei g. Halbmonden belegt. Auf dem Helmdrei g. Halbmonde 1. 2. Helmdecken g., r. und b.

Albcrtinhhusen. (Taf. 4.) 4V.: Sparren.Letztes vorkommen 1365. O.: Staatsarchiv Münster:Kl. Oelinghausen.

Aldcit. (Taf. 4.) Der Stammsitz liegt im Ems-land bei Lathen; wohl mit den Familien v. Tampenund Gsterwede stammverwandt. 4V.: Fünf Schräg-linksbalken, auch wohl Schrägrechtsbalken. O.: Archivdes Fürstenthums Münster, im Staatsarchiv Münster -Letztes vorkommen 1442.

Aldenbrcckcrfelde vgl. Breckerfelde. (Taf. 4.)

- Die Familie war in Töln und Soest ansässig undbesaß das Haus Brockhausen an der Aasse.4V.: in B. drei g. Korngarben 2. 1.; auf dein b. g.bewulsteten Helme zwei nach auswärts geneigte g.Korngarben. O.: Zlrchiv des Hauses Brockhausen;Stammbuch im Zlrchiv des Schlosses Genien. DieFamilie blühte bis etwa 1556.

Aldendorp I, Altendorf. (Taf. 3.) DerStammsitz liegt bei Essen und ist das heutige Schellen-berg. 4V.: in N. drei w. Pferdeprammen 2. 1.H.; w. Flug, dazwischen eine Pferdepramme.O.: v. Steinen.

Aldendorp II. (Taf. 3.) Der Stammsitz liegtim Kirchspiel Delwig in der Grafsch. Mark.4V.: in 1v. ein r. Schild, im rechten Gberwinkel eing. Ring. Auf dem Helme (rechts) ein r. und ein w.Eselsohr. D.: r. w. O.: v. Steinen, Humbracht.

Aldenhervord, Oldenherford. (Taf. 4.)Der Stammsitz liegt in Herford. 4V.: im Schildes-haupt vier aus dem obern Schildesrand hervor-gehende, absteigende Spitzen. O.: Zlrchiv derFürstabtei Herford. Letztes vorkommen 1364.

Aldemvalstedc. (Taf. 4.) Stammsitz Ivalstede.4V.: drei Kugeln, psahlweis gestellt. O.: Staats-archiv Münster: Freckenhorst.

Aldinchoven. (Taf. 3.) 4V.: in S. dreiw. Kronen 2. 1. Auf dem gekrönten Helme einwachsender s. Löwe. O.: Rietstaps IVappenbuch.

Aldinghof. (Taf. 4.) Der Sitz liegt bei Hördean der Emscher. 4V.: ein Herzschild.O. v. Steinen. Letztes Vorkommen 1437. wahr-scheinlich mit der Familie v. Laer gleichen Ursprunges.

Aldinghusctt, Zlldinghus. (Taf. 5.) 4V.: dreiLindenblätter 2. I. O.: Zlrchiv des Klosters Oeling-hausen. Letztes vorkommen 1356.

Aldittkhausen gen. Kote. (Taf. 5.) 4V.: zweiOuerbalken. O.; Staatsarchiv Münster. vor-kommen 1382.

Zlldorpe. (Taf. 5.) Der Stammsitz lag imKirchspiel Rinckerode, Landkreis Münster. 4V.: dreiFlügel 2. I., die beiden oberen mit den Sachseneinander zugekehrt, der untere wie der zweite ge-richtet. H.: offener Flug. O.: Zlrchiv Borg beiRinkerode. Letztes vorkommen 1439.

Alen I. (Taf. 3.) Altes Stadtgeschlecht zu Soest.4V-: von 1v. über R. quer getheilt, über alles hinein schrägrechter gestümmelter, ausgerissener grünerBaumstamm, oben mit einem, unten mit zwei Ästen.Auf dem Helme zwei quer getheilte Büffelhörner,oben w., unten gr. O.: Goswin v. Michels Hand-schriften und IVappenbuch. Letztes vorkommen 1391.