Greve von Gesekc, auch Greve v. derlvesergenannt, auch v. Mcldrike. (Taf. 146.) — DieFamilie war zu Geseks begütert. — ID.: Löwe. —(ZZ.: Zlräsiv des Klosters Zlbdinghof. — Letztes Erscheinen1361.
Grcve zu Ruthen. (Taf. 146.) — Ein anderesGeschlecht in der Stadt Rüthen. — ID.: (Querbalken,darüber ein Drciberg. — 1462 siegelt Hunold. —Die Familie bestand noch 1584. — O.: Geschichteder Stadt Rüthen von Bender.
Grcvcn, Grefene. (Taf. 146.) — StammsitzGreffen bei IDarendors. — IV.: schrägrechter Balkenmit drei Kämmen beladen. — Die Familie blühte noch1353. — <ZZ-: Archiv des Kl. Marienfeld.
Greviug. (Taf. 146.) — Die Familie war zuScheidingen begütert. — ID.: von links ein ausIvolken hervorgehender, bekleideter Arm, der einen Ankerhält. Aus dem Heln« zwischen zwei Büffelhörnernder aus den IVolken kommende Arm mit Anker. —(!Z.: Archiv des Hauses Brockhausen.
Griiumelie, auch v. Brae gen. G. (Taf. 144.)
— Zu« Stift Osnabrück begütert. — ID.: r. Andreas-kreuz in ID., auf dem gekrönten Helm (rechts) einr. un?> ein w. Büffelhorn.
Grvmpe, auch de Hale gen., vergl. Halen.(Taf. 146.) — Der Stammsitz liegt im Mindenschcn.
— ID.: schrägrechte Rautcnreihe. — gz.: StaatsarchivMünster: Archiv Tecklenburg. — 1465 noch blühendesGeschlecht.
Gtchp, v. 1v>'de««brück gen. G. v. Ivydenbrück.(Taf. 143.) — Die Familie blühte im NiederstiftMünster und im Ravcnsbergischeu. — ID.: rechts-gewendeter Greif. — gz.: Archiv des Stifts Schildesche.
Griveshove, Gripeshop, G. gen. Hubber-krage, G. gen. Hubbeling. (Taf. 148.) —Lurgmannsgeschlecht zu Lübbecke. — IV.: nach linksgebogenes Ammonshorn. — (!Z.: Zlrchiv des HausesObernfelde. — Die Familie kommt 1477 noch vor.
Grocnde. (Taf. 144.) — Ursprünglich HolländischeFamilie, die später in Soest wohnte. — ID.: in G.schrägliegender gestümmelter s. Baumstamm, an jederSeite mit drei Ästen. Auf dem Helm ein g. Flügelmit dem Baumstamme belegt. — gZ.: Goswinv. Michels Ivappenbuch. — Um 1756 erloschen.
Groll, ursprünglich v. Gronlo. (Taf. 144.) —Der Stammsitz soll Gronlo in Holland sein. Siewaren die Besitzer der Grollenburg im KirchspielLeer bei Horstmar. — ID.: in G. ein b. gekrönterFuchs. Auf dem gekrönten Helme der Fuchs wachsendzwischen zwei b.-g. getheilte«? Flügeln in gewechseltenFarben. — gZ.: Staatsarchiv Münster. — Die Familieerscheint noch 1778.
Grolmauu, Grollmann. (Taf. 144.) — DieFanülie stammt aus Bochum und wurde in verschiedene««Linien geadelt. Preuß. Diplom vom 27. Dezbr. 1741.
— ID.: in g.-bordirtem b. Schild eine g. Lilie. Aufdem gekrönten Helm ein w. aufrechtstehcndes Schwertzwischen zwei w. Büffelhörnern. D.: b. g.
Grolmann. (Taf. 144.) — preuß. Diplom von1786 29. 9. Ebenso das IDappen der 22. 16. 1812
in Preußen geadelten, unter dem 4. 3. 1813 in Hessen-Darmstadt anerkannten Linie. — ID.: in g.-bordirtenb. Schilde eine w. Lilie. Auf dem gekrönten Helm einw. Schwert zwischen zwei w. Büffelhörnern. D.: b.w. — 1833 1. 9. mit Hermann Tasimir Ludw.Ivilh. Theodor v. G. erloschen.
Grolmann. (Taf. 147.) — Diplom von 1871.
— ID.: in B. eine g. Lilie über einen« g. Stern.Zwei gekrönte Helme: 1. abwechselnd drei b. unddrei g. Straußenfedern, davor das eiserne Kreuz.2. ein «v. Schwert, auf dessen Spitze ein g. Sternsteht, zwischen eine««« (rechts) b. und einein g. Flügel.D.: b. g.
Grone I. (Taf. 147.) — ID. : in Gr. dreipfahlweis gestellte w. Pfeile, der mittlere etwasniedriger (Spitzen nach oben). Auf den« Helm diedrei Pfeile mit den Spitzen nach unten. — O.: Strodt-manns Mappenbuch.
Grone II zu Holzhausen. (Taf. 147.) —Mindensche Familie die 1652 eine Adelsbestätigungerhielt. — 1V. : in ID. auf gr. Drciberg ein f. g.-gekrönter auffliegender Adler, der sich nach linksUlnsieht und einen g. Ning im Schnabel hält. Aufdem Heln« der Adler wachsend ohne Ring und rechtssehend. D.: s. w. — O.: Gf. Z. voi« GeynhausensHandschriften. — Die Familie blühte noch 1733.
de Grone. (Taf. 148.) — ID.: schrägrechter Balkenmit drei Kugeln beladen. — <ZZ.: Staatsarchiv Münster:Best Recklinghausen. — 1342 Bernh. de Grone.
Gronefcld, tHdle v. Gttbergen. (Taf. 147.) —Die Familie stammt von Ottberaei« bei Höxter. —ID.: in« r. Schilde ein w. Rlittelschild, darin ein gr.Kleeblatt dessen Stengel von einen« nach links ge-bogene«« gr. Blatt belegt ist. Zwei gekrönte Helme:
1. Flug w. — r., dazwischen das Kleeblatt allei»!
2, s. Flug, dazwischen drei lange gr. Blätter wachsend.D.: rechts w. gr., links g. r.
Grope. (Taf. 148.) — Gsnabrücker 'Geschlecht.
— ID.: zu acht Plätze«« geständert. — O.: Staats-archiv Gsnabrück. — Die Familie kommt noch1383 vor.
Gropelittg, Gropelingen. (Taf. 147.) —Rlindener Ministerialen. — ID. : in 1V. ein s. Grapenmit Henkel und Deckel, auf dem Helm s. w. Ivulst.darüber eine (rechts) «v. und eine s. Straußenfeder,dazwischen wiederholt sich der Grapen. — O.: Gf. Z.v. Oeynhausens Sainmluugen. — Die Familie erloschanscheinend um 1556.
Gröpper, Gropper. (Taf. 144.) — AdligesGeschlecht in Soest. — ID. : in ID. eine b. Lilie.Auf den« Heln« b.-w. Ivulst, darüber ein (rechts) w.und ein b. Flügel, dazwischen wiederholt sich der Schild.
— O.: Goswin v. Michels Ivappenbuch. — Die FamiliZverzog später nach Salzburg.
Grocc zu Talle und Grotenburg. (Taf. 147.) —Zu« Lippeschen, Tecklenburgischen und im StiftOsnabrück. — ID.: in R. w. (ZZuerbalken mit f. Klee-blatt belegt. Auf den« Heln« zwei von S. und ID.mit gewechselten Farbe«« quergetheilte Büffelhörnerdazwischen schwebt das Kleebatt. D.: s. «v. — (jZ.: