dein r. w. gewulsteten Helm ein Eichhörnchen sitzendzwischen einem (rechts) r, und einem w. Flügel, soim Stammbaum Marendorf. Das erste Ivappen istaber richtiger. — O. : Stanunbäume des Stifts Börstel.
— Die Familie erlosch 15. 1. 1672.
Acesungen. (Taf. 13.) — Das Geschlecht blühteim Bisthum Paderborn (wahrscheinlich identisch mitNatzungen.) — ID.: Hängender Flügel. — O.: Staats-archiv Münster: Die Paderborner Klöster. — Letztesvorkommen 1363.
de atrio (von der Vorhalle). (Taf. 13.) - Stadt-adelsgeschlecht zu Dortmund, wohl mit den Palzodeneines Stammes. ^ ID. : rechtsschräger Balken, ab-wechselnd mit 3 Sternen und drei Halbmonden beladen.
— O. : Fahne. - Letztes vorkommen 1366.Attettdorn. (Taf. 14.) — Geschlecht der Lübecker
Zirkelgesellschast, aus Ivestfaleu stammend. ID.: inB. drei g. Sterne 2. I., dazwischen ein g. Halbmond(Spitze» nach rechts.) H.: drei fächerförmig gestellte r.Stangen jede oben mit drei gr. Federn besteckt. Ausder mittleren derselben liegt ein g. Stern. Hinterdiesen Stangen eine b. Halbkugel, ebenfalls mit zweiBüschen von je drei gr. Federn besteckt. — O.: Sieb-machers Ivappenbuch.
Averdunk. (Taf. 14.) — Das Geschlecht scheintgeadelt zu sein, kommt ini Best Recklinghausen vorund besaß daselbst Schwarzenmühlen. — ID.: in B.ein r. Herz zwischen zwei g. Flügeln, zwischen denenoben eine g. Krone schwebt. H.: über einem b. g.Ivulst ein offener g. Flug, dazwischen das r. Herz.D.: b. r. g. — O.: Staatsarchiv Münster. — DieFamilie erlosch gegen 1766.
Averhagen I. (Taf. 14.) — ID.: in R. drei w.Räder 2. 1. Auf dem Helm zwischen zwei nach außenmit je vier Blättern versehenen Schilfstauden einwachsender r. Löwe. — O.: Stammbaum im Alter-thumsverein Rlünster.
Averhagen II. (Taf. 14.) NiederländischenUrsprungs, zu Venhausen, Kirchspiel Senden angesessen.
— ID.: in G. drei rechtsschräg gestellte s. Kronenhinter einander. Auf dem s. g. bewulsteten Helmeein gr. Pfauenschweif. — O.: Archiv des HausesHavixbeck. — Die Familie kommt noch 1687 vor.
Avestrorh. (Taf. 13.) — Der Stammsitz liegtim Kirchspiel Gütersloh. — 1V.: halber Löwe.Auf dem Helm zwei Schirmbretter, jedes mit fünfKöchern besteckt, aus deren jedem drei Federnhervorgehen. — O.; Archiv des Klosters Ularisnfeld.- Die Letzten der Familie erscheinen 1438.
Arvic gen. Singrave. (Taf. 13.) — ID.: Muschel.
— O.: Domarchiv Osnabrück. — Gert de Awic gen.S. 1357.
Azechen. (Taf. 13.) — Die Familie wohnte zuIvarendorf. — ID.: quer getheilt, oben ein stehenderSchwan, unten ein Ivolfskopf. — O. : Archiv desKlosters Marienfeld. — Letztes vorkommen derFamilie 1372.
Bachofen v.rLchc. (Taf. 14.) — Rheinische Familie,die aber einen Zweig nach Ivestfalen absetzte. — ID. : inG. auf gr. Rasen ein weißes schreitendes Lamm.Dasselbe wiederholt sich auf dem Helme. D.: s. g.
Anderes : das Lamm schwarz ; dasselbe auf demHelm wachsend. — O.: Brünner Taschenbuch deradeligen Häuser.
Backum I, Bakum, Bachem. (Taf. 14.) — DerStammsitz liegt im vest Recklinghausen. — ID.: in1V. ein an den Schildwinkel anstoßender b. Turnier-kragen mit 5 Lätzen, darunter ein r. Ring. Auf demb. w. bewulsteten Helm zwei von L. und 1v. mitgewechselten Farben quergetheilte Büffelhörner. D.:b. w. r. — O.: Stammbaum auf Haus venne;Fahne. — Die Familie erlosch gegen 1576.
Backum II, Bakum. (Taf. 14.) — Rheinisch-Ivest-fälisches Geschlecht. - ID. : in G. zwei wie ein Sternin einander geschobene r. Triangel, in der Mitte eingrünes Kleeblatt. Auf dein gekrönten Helm (rechts)ein r. und ein g. Flügel, dazwischen ein aus derKrone hervorwachsender b. gekleideter Arm, dessenHand das grüne Kleeblatt hält. D.: r. g. —O.: Robens Ivappenbuch.
Back. (Taf. 14.) — Die Familie kommt zuerstunter den Burgmännern von Nienborg, Kr. AHausvor. — ID.: in G. neun, auch zehn b., dem Schild-rand folgende Rauten (ursprünglich in den ältestenSiegeln zwei rechtsschräge Reihen von Rauten). Aufdem Helm ein (rechts) g. und ein b. Flügel, dazwischeneine (rechts) b. g. gespaltene Raute wiederholt. -O.: Archiv des Hauses Grevinghof, StaatsarchivMünster. — Die Familie erlosch um 1694.
de Backe. (Tas. 13.) — Burgmänner zu Nienborg.
— 1V.: sechs Ouerbalken. Auf dem Helm einegeflügelte Puppe. — (!Z.: Archiv des H. Ivohnungen.
Baer, Bar, Bare, Bere. (Taf. 17.) — DerStammsitz Baerenau liegt im Osnabrückschen. Ur-sprüngliches Ivappen: in 1v. ein schreitender s. Bärmit g. Halsbande, von dem meist eine g. Kette inden oberen Schildrand verläuft. Auf dem s. w.bewulsteten Hebn ein rundes s. w. gerautetes Schirm-brett. D.: s. w. — O. : Grote, HannoverschesIvappenbuch. Staatsarchiv Münster. — Das heutvon der Familie geführte Ivappen folgt später.
Grafen v. Baer. (Taf. 16.) Reichsgrafen nachd. Rechte der Erstgeburt d. d. 27. 16. 1726. —ID.: Schild gev. mit Mittelschild, welches mit fünf-perliger Krone bedeckt ist: schräglinks getheilt, untenw. s. geschacht, oben klimmender s. Bär, mit g. Hals-band und Kette. 1 und 4: in G. zwei geschrägtegekreuzte r. Kanonenrohre; 2 und 3: in B. ein g.Balken, auf welchem eine g. Krone ruht. — Grafen-krone; drei gekr. Helme: 1: Mohrenrumpf mitflatternder w. Binde; 2: Schirmbrett in Form einesauf die Spitze gestellten Kegels, s. w. geschacht;3: sieben w. Straußfedern. D.: w. s. Schildhalter:zwei leopardirte g., rothgefleckte Löwen mit g. Hals-bändern und s. Ketten. — Erloschen mit NikolausChristian Gf. v. Baer 24. 12. 1765.
Bake, Baken. (Taf. 15.) — Ivarburger Geschlecht.
— ID.: ein nach rechts gerichteter Angelhaken. —O.: Staatsarchiv Münster, Fürstenthum paderborn.
— vorkommen der Familie 1352.
Bakelo, Bakel. (Taf. 15.) — Die Familie kommtunter den Burgmännern zu Nienborg, Kr. AHaus vor.