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Arnzbcrg I, Arnsberg. (Tast 8>) — Variante:in G> s. Wolfsangel ! auf dem f. g. gewulsteten Helmeein f. Adler. — (H.: v. Steinen. — Die Familie er-losch etwa 1722.
Arnzbrrg II, Arnsberg. (Taf. II.) — EinGeschlecht in der Stadt Unna. Dasselbe führte meistin G. einen s. Zldlsr mit einer g. Wolfsangel auf derBrust. Auf dem Helm wiederholt sich der Adler.
Arms, Arthus, Arthusen. (Taf. II.) — OhreBesitzungen lagen in und bei Soest. - ID.: in N.rechtsschräger w. Balken mit drei s. Eberköpfen belegt.Zluf dem Helm ein s. Eberkopf mit Hals zwischen zweir. Federn. — (IZ.: Goswin v. Michels wappenbuch.
— Die Familie blühte uoch 1629.
Asbcck I, Asbecke. (Tafel 11.) — Stammsitz liegtbeim Stift Asbeck, Kreis AHaus. ID. : in w. zweirechtsschräge Reihen von r. Rauten, auf dem Helmein gr. psauenbusch der zuweilen von einer natürlichenHand gehalten wird. — (IZ.: Staatsarchiv Münster.
Die Familie blüht noch in Holland.
Asbeck II. (Taf. 12.) — Die Familie kommtunter dem Adel der Grafschaft Mark vor. —IV : aufgerichteter, nach links etwas gebogener Fisch.
— Staatsarchiv Münster: Kl. Gelinghausen. — vor-kommen bis 1362.
Ascbcberg. (Taf. 11.) — Stammsitz Dorf Asche-berg, Ar. Lüdinghausen. — ID.: von R. über G.getheilt, oben zwei g. Braoteaten oder Rosetten nebeneinander. Auf dem gekrönten Helm offener r. Flug,jeder Flügel mit einein g. Bracteaten belegt, ein dritterzwischen den Flügelin Auch g. Flügel, belegt mit r.Balken, darauf je ein Bracteat, der 3. dazwischen.
— (g.: Archiv des Hauses venne.
Grafen v. Aschcberg. (Taf. 10.) — SchwedischerGrafenstand für Rütger v. A. 6. 6. 10. 12. 1687.Zntrod. 1689 sub No. 23. f 1. 2. 1722. — Schild:zweimal getheilt, zweimal gespalten mit Mittelschild:getheilt, oben zwei g. Rosen in R., unten g. 1: inB. gekr. g. Löwe, in der rechten Pranke eine g. Rosehaltend^ 2: in R. w. Flügelarm, ein w. Schwertzwischen zwei gr. Lorbeerzweigen haltend. 3: in w.r. gekleideter nach links galoppirender Reiter, schwert-schwingend, auf s. Rappen. 4: in G. ein b. Balken,belegt mit einer g. Krone. 6: in R. ein doppel-köpfiger w. Kranich, in der rechten Kralle eineng. Stein haltend. 7: in w. auf gr. Rasen (alias freistehend) eine brennende zweithürmige r. Burg; 8: inS. auf gr. Nasen ein w. Ritter, in der Rechten einepergamentrolle haltend. 9: in B. eine g. Kronedurch welche vier Standarten und vier Fahnenabwechselnd r. und g. — gesteckt sind. — Drei gekr.Helme: 1 der Reiter aus Feld 3 vor den Standartenund Fahnen aps Feld 9, erstere jedoch hier g. r. g.b. mit g. Fransen. 2: wachs, gekr. g. Löwe, eine g.Rose emporhaltend, zwischen zwei g. Flügeln, derenjeder einen r. (ZZuerbalken, mit g. Rose belegt, trägt.3 : wachsender (alias stehender) w. geharnischter Ritter,haltend an g. Stange eine nach links wehende b.Fahne. D.: rechts g. r. b„ links s. w. r. — (!Z.: v. Kling-spor, Sveriges Rikes wapenbok.
Ascbcbrock, Dorneburg gen. A., Dorneburggen. v. der Lage. (Taf. II.) — Stammsitz dieDorneburg im Kirchspiel Eickel. - ID.: quer getheilt,oben in G. eine liegende s. Pferdepramme (Geffnungnach links). Unten in Gr. drei w. Rosen 2. 1. Aufdem gekrönten Helme ein mit Dornen durchflochtenerb. Wedel mit fünf w. Rosen belegt 3. 2. D.: b. w. —«ZZ.: Staatsarchiv Münster. — Gegen 1300 erloschen.
Aschen. (Taf. 12.) — Stammsitz bei (Huernheim.
— ID. : zwei aufrechte, mit den Rücken gegen ein-ander gekehrte Senseneisen (auch wohl ein solches,dann aber schrägrechts gelegt). Auf dem Helm des-gleichen. — (I.: Archiv des Stifts (jZuernheim.Die Familie kommt 1437 zuletzt vor.
Asholte. (Taf. 12.) — Die Familie war in derwydenbrücker Gegend begütert. ID. : Helm mitKardinalshut. — (IZ.: Archiv des Stiftes St. Aegidiuszu wydenbrück. Die Familie erscheint »och 1440.
Aspclkamp. (Taf. 11.) — Die Familie gehörtezur Ravensberger Ritterschaft. - ID.: in w. dreir. Spindeln 2. 1. Auf dem Helm zwei übers Kreuzgeschlungene Weinreben je mit zwei b. Trauben undeinem gr. Blatt. — <H.: Ahnentafel der Familiev. Bischoping. — Die Familie erlosch bald nach 1600.
v- der Asseburg. (Taf. 11.) - ID.: in G. ein
sprungbereiter gekrümmter s. Wolf. Auf dem ge-krönten Helme eine g. Säule mit w. Kugel belegt undoben 'mit gr. Pfauenfedern besteckt. — (IZ.: Archivdes Hauses Melschede.
Asseln I. (Taf. 11.) — Der Stammsitz liegtzwischen Dortmund und Unna. - ID.: w. über S.getheilt, unten drei w. Ringe: 2. 1, oben ein aus derTheilungslinie hervorwachsender s. doppeltgeschwänzterLöwe. Derselbe wiederholt sich auf dem Helm zwischeneinem (rechts) w. und einem s. Flügel. D.: s. w.
— (ZZ. : von Steinen. — Die Familie kommt 1399 vor.
Asseln II. (Taf. 13.) — Diese Familie war in
und bei Attendorn begütert. — ID.: quer getheilt,oben drei Sterne neben einander. — <ZZ.: Archiv desKlosters Ewig. — Letztes vorkommen 1409.
Asseln III. (Taf. 13.) — Stammsitz Dorf Asselnbei Dortmund. — ID.: durch drei Spitzen (Pyramiden-schnitt) quer getheilt. — <ZZ.: Staatsarchiv Münster:Tappenberg. — Letztes vorkommen 1342.
Asseln IV, vielleicht gleich mit Asien. (Taf. 13.) —Die Familie war in der Gegend von Warburg ansässig.
— ID.: Rosenzweig mit 3 Blüthen 2. 1. — G.: Archivdes Klosters wormeln. — Letztes Vorkommen 1421.
Astorpe, Astrup. lTaf. 11.) — Der Stammsitz. liegt im Amt Zburg. — ID. : in G. ein rechts-springender s. Greif. H.: der Greif wachsend.(ZZ.: Staatsarchiv Münster: Aufschwörungsakten. —Letztes vorkommen der Familie 1483.
Aö'vede, Äschwede, Aßwede. (Taf. 14.) —Der Stammsitz liegt im Kirchspiel Zwischenahnen. Siewaren in der Stadt Münster, zu Nienborg und vechtabegütert. — ID.: in G. drei r. sitzende Eichhörnchen2. 1. Auf dem Helm ein (rechts) r. und ein g.Büffelhorn, dazwischen ist ein Eichhörnchen wiederholt.Es finden sich auch die Eichhörnchen in w., auf