— IV.: Springender Hirsch, H.: Wachsender Hirsch,
— gZ.: Staatsarchiv Münster, Archiv des HausesWohnungen. — Letztes nur bekanutes vorkommen1487,
Balghe. (Taf. 17.) — Rittergeschlecht des Bis-thums Minden. 4V. : in 1v, ein aus einer schräg-links liegenden r, fünfsprossigen Leiter hervor-wachsender rechtsgewandter Hirsch, der ein grünesLindenblatt im Maule hält. Auf dem Helm ei»Lilienzweig mit zwei goldenen Blüthen und zwei grünenBlättern. — gZ.: Gf. Z. v. Oeynhausens Handschriften.
— Letztes mir bekanntes vorkommen 1426,
Balke (de trabe.) (Taf. 15.) — Adliges Patrizier-geschlecht zu Dortmund, dessen Wohnsitz wohl an derBalkenstraße lag. — 4V - Gespalten, Rechts ein, andie Spaltlinie angelegter, halber Adler; links drei(Querbalken. — gZ.: Lahne. — Letztes mir bekanntesVorkommen 1426.
Balke, Aldenholte gen. Balte. (Taf. 15.) DieFamilie kommt in früherer Zeit als Vasallengeschlechtder Rietberger vor. ^ 4V.: Halbmond, die Spitzennach rechts gekehrt. H.: offener Flug, dazwischen derHalbmond. Zn älteren Siegeln liegt der Mond undhat die Spitzen nach oben. — gZ.: Archiv des Studien-fonds zu Münster. — Die Familie erlosch um 1766.
Balve, auch v. B. gen. mit der Zele. (Taf. 17.)
— Der Stammsitz ist wohl der Ort gleichen Ramensim Sauerlande. Die Familie findet sich aber schon 1386 inSoest. — 4V - in W. drei r. gZuerbalken, darüber zwei r.Rosen nebeneinander. H.: offener Flug, rechts r.,links w. — gZ.: v. Michels Wappenbuch. — DieFamilie blühte noch 1621.
Banrc. (Taf. 15.) -- 4V.: die oberen Theile vonzwei Bischofsstäben mit dem Rücken gegen einandergestellt. — O.: Archiv Gertrudenberg. — 1296Wilbrand Dechant zu Osnabrück.
Barchovc, auch v. Freckeuhorst gen. (Taf. 15.)
— Stammsitz im Kirchspiel Freckeuhorst. 4V. : quergetheilt, oben drei Sterne neben einander. — gZ.: Archivdes Stiftes Freckeuhorst. — Letztes vorkommen 1339.
Bardclcben. (Taf. 17.) — Im Schaumburgischenund Mindenschen begütert. — W. - in G. drei s.Beile (Barten) ohne Stiel 2. 1. Auf dem Helm eineg. Säule mit fünf w. Pfauenfedern besteckt, zu derenSeiten je ein s. Beil am Stiel nach auswärts geneigt.
— gZ.: Handschrift!. Sammlungen des Frhrn. Rudolfv. u. zu Buttlar-Tlberberg.
Bardenscheir, Bareutsche. (Taf. 15.) — DerStammsitz liegt in der Nähe von Glberfeld. - 4V.: schräg-rechts liegende Axt (Barte) mit Stiel. — gZ.: Fahne.
— Die Familie blühte noch 1538.
Bardervisch, Bardewik, Bardewick, Borde-wiesch. (Taf. 17.) — Die Familie gehörte zum Adeldes Bisthums Osnabrück. — 4V. : in B. zwei w.ins Andreaskreuz gestellte Streitäxte (Barten) mit w.Stielen. Auf dem gekrönten Helm ein (rechts) w.und ein b. Flügel, vor demselben wiederholen sich dieBarten. D.: b. w. — gZ.: Archiv des HausesSchwickering. — Die Familie erlosch um l766.
Barghus, richtiger Borthusen, auch Burghusengen. (Taf. 15.) Der Stammsitz liegt in der Nähevon Borgholzhausen. — 4V.: drei Rechtsschrägbalken.
gZ.: Archiv des Hauses Brincke. — Letztes nurbekanntes vorkommen 1463.
Bark. (Taf. 15.) — IV.! Doppeladler. — DieFamilie war in der Attendorner Gegend angesessen.
— O.: Archiv des Hauses AHausen.
Barl'hausen. (Taf. 17.) — Der Stammsitz liegt
in der porta Westfalioa bei Minden. 4V.: in W.eine schräg liegende, viersprossige r. Leiter. Zluf demHebn zwei nach auswärts geneigte r. Leitern.O.: Zlltar in der Kapelle zu Suthausen. Archiv desHauses Suthausen. — Die Familie erlosch um1666.
Barlaban. (Taf. 16.) - Die Familie gehörte zudem Ministerialadel der Fürstabtei Herford.IV.! gZuerbalken. - gz.: Archiv des Stifts auf demBerge zu Herford. — Die Familie scheint 1422 er-loschen zu sein.
Barlo. (Taf. 16.) — Die Familie war zu Halternbegütert. — W.: doppelt geschwänzter, gekrönterLöwe. — gZ.: Staatsarchiv Münster: Archiv derStadt Haltern. — Letztes vorkommen 1386.
Barner. (Taf. 1 7.) — Die Familie gehörte zumMindenschen Adel, war zu Großeugershausen angesessenund erhielt im vorigen Jahrhundert eine Adels-bestätigung. — IV.: in B. zwei ins Andreaskreuzgestellte w. Hakenlanzen; auf dem b. w. bewulstetenHelm zwei eben solche nach auswärts geneigte Lanzen,dazwischen ein leerer b. mit drei gr. Pfauenfedernbesteckter Schild. — O.: Nachrichten des Frhrn. Rudolfv. u. zu Buttlar-Glberberg.
Barner II, Berner. (Taf. 17.) — Adels-renovation 1721. - IV.: quadrirt, 1. 4 in G. einsitzender s. Bär, 2. 3 in W. zwei gekreuzte r. Haken-lanzen. Auf dem Helm die gekreuzten r. Hakenlanzenvor einer r. mit r. Federn besteckten Säule. —O.: Mitth. des Frhrn. K. A. v. d. Horst.
Barnsfeld, Bernsfeld, Barmentfelde,Bermentfeld, Berntfeld. (Taf. 17.) — DerStammsitz liegt im Kirchspiel Namsdorf. — IV. : inR. drei g. Vögel balkenweise gestellt. Auf dem r. g.bewulsteten Helm (rechts j ein r. und ein g. Flügel.
— gZ.: Stammbaum der v. der Tinnen. — DieFamilie blühte noch 1511.
Bars. (Taf. 16.) — Die Familie kommt imRaveusbergischen vor, ob mit den B. v. Rinkerodeeines Stammes? — 4V. : Rechtsschräg gestellter Barsch.
— O.: Archiv des Tapitels St. Marien zu Bielefeld.
Letztes nur bekanntes vorkommen 1412.
Bars, Barßen. (Taf. 49.) - Dies Geschlechtkommt im Navensbergischeu und im Bisthum Bremenvor. — 4V.: in W. drei r. Rauten 2. 1; auf demHelm eine r. Säule mit zwei Reihen Pfauenfedernbesteckt. — gZ.: Stammbaum der v. gZuernhcim. —Die Familie erscheint noch 1533.
Bars v. Rinkerode. (Taf. 16.) — StammsitzRinkerode, Landkreis Münster. — IV.: Schrägrechtsgestellter Barsch. — gZ.: Wilkens Handschristen. —Letztes mir bekanntes vorkommen 1345.