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2 (1851)
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Mit diesen genäherten scheinbaren Höhen und den obenangegebenen Barometer- und Thermometer-Ständen, kannman nun aus den allgemeinen Schuinacher'schen Hülfstafelndie genaue Strahlenbrechung bestimmen. Thut man dieses,so findet man die entsprechenden Strahlenbrechungen:

für die Sonne für den Mond

12' 57",8 2'37+9;

es wird daher:

WahreHöhe der O=3°30'5l".4+7/Höhenparallaxe. .8 6

(j-enäueHefraction. +12 57 .8

Genaue schb.Hfthe=3 0 43'4Q // .6=H'

des D=21 °39' 36".4= h 56 17 .6+ 2 37 .9

= 20°45'56".7

Nach der Formel: r' d r <£. cos (h P) sec h findetman den scheinbaren Halbmesser des Mondes r' C; in unseremFalle wird r'<£ 16'27".8 und wegen der ziemlich grossenHöhe des Mondes über dem Horizonte, braucht man die vonStrahlenbrechung abhängige Correction des Halbmessersnicht zu beachten. Die Sonne aber befand sich sehr naheain Horizonte, so dass es durchaus nöthig sein wird auf denEinfluss der Rcfraction auf den Halbmesser der Sonne Rück-sicht zu nehmen. Nun ist aber der scheinbare Halbmesserder Sonne = rO=rO i (q £>') cos^ip, wo r Q der wahreHalbmesser der Sonne ist, q die Strahlenbrechung für diescheinbare Höhe H' r Q des Unterrandes bezeichnet und q 'die Strahlenbrechung für die scheinbare Höhe H '-f »*Q ( ' esOberrandes der Sonne; da nun rQ nicht gross ist, und mannur die Differenz von o o' zu wissen braucht, so kann manq und q ' aus einer Tafel der mittleren Refractionen berechnen;ijj findet man dabei aus der oben in §. 29. Seite 398. ange-gebenen Formel, und dann hat man in unserem Falle: