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2 (1851)
Entstehung
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274
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Bestimmung der Länge eines Ortes mittelst derBeobachtung der Zenithdistanzen des Mondes.

198. Hier muss man nun ebenso wie vorher die Längedadurch bestimmen, dass man die gerade Aufsteigung desMondes herleitet; jedoch um dieses bewerkstelligen zukönnen, wählt man einen gut bestimmten, dem Monde nahegelegenen Stern; und beobachtet abwechselnd mit einemVerticalkreise, sowohl Zenithdistanzen des Sternes als auchdes über- oder Unterrandes des Mondes in beiden Lagendes Instrumentes; indem man sich dabei bemühet die Beob-achtungen so symmetrisch als möglich einzurichten; alsdannmuss man aber auch den Stand des Barometers und dieTemperatur der Luft ganz schart ablesen, und überhaupt alleVorschriften befolgen, die wir in dein Artikel über die Mess-ung von Zenithdistanzen und über die Zeitbestimmung mit-telst dieser, angegeben haben. Je näher die Gestirne demjsien Verticale sein werden, desto grösser wird die Genauig-keit des nachher abgeleiteten Resultates sein.

Kennt man nun die Breite des Beobachtungsortes unddie Declination des Sternes, und ebenso auch den Stand undGang des Chronometers, so wird man aus den Beobachtungendes Vergleichssternes die Uhrcorrection und den Ort desZenitlies auf dem Instrumente ableiten können.

Nimmt man nun den Unterschied zwischen diesem Ortedes Zenithes und den für Niveau schon verbesserten Able-sungen am Verticalkreise, welche bei der Beobachtung desMondsrandes erhalten wurden, so wird man dadurch diescheinbaren Zenithdistanzen des Mondsrandes, bei den ein-zelnen Beobachtungen finden. Es sei nun Z' eine solchescheinbare Zenithdistanz, und die dazu gehörige Refraction