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strebt, die[Beobachtungen symmetrisch in gleichen Zeiträumenso anzustellen, dass bei diesen Beobachtungen der Mondund der Stern beinahe gleiche Azimuthe haben. Jedes derbeiden Gestirne kann man an allen Fäden beobachten; undsogleich nach dem man die Zeit dieses Durchganges aufge-schrieben hat, muss man das Niveau an der horizontalenITmdrehungsachse ablesen, und darauf das Niveau selbst um-legen; alsdann liest man so scharf als möglich, die Angabender Verniere am Horizontalkreise ab, und schreibt sich ge-nähert die Ablesung an einem der Verniere (z.B. dem lsten)am Verticalkreise auf; nachdem dieses geschehen ist, wirdgenügende Zeit verstrichen sein, damit die Blase des Ni-veaus, welches wie oben erwähnt, umgelegt wurde, wiederzur Buhe kommen kann, und nun liest man wieder die Ni-veau-Angabe ab. Obgleich es eigentlich nicht durchausnöthig ist, das Vernier am Verticalkreise abzulesen, so kannman sich doch dadurch die spätere Berechnung abkürzen,bei welcher man, wie wir weiter unten sehen werden, diegenäherte Zenithdistanz des Gestirnes haben muss; kenntman nun nun schon den Ort des Zenithcs auf dem Verti-calkreise, durch die Beobachtung eines terrestrischen Gegen-standes, so kann man leicht aus der oben erwähnten Ver-nier - Ablesung, die Zenithdistanz des Gestirnes genähertableiten.
3tcns Nach Beendigung einiger Beobachtungen des Mondesund Sternes in einer Gage des Instrumentes, muss man denoberen beweglichen Theil des Instrumentes um beinahe 180 üin Azimuth umdrehen, und darauf in dieser zweiten Lagedes Instrumentes eine neue Beobachtungsreihe, ganz ebensoder Zahl und Ordnung nach wie vorher, anstellen.
4tens E s i s t durchaus nöthig sich durch Hülfe eines so-genannten Versicherungs-Fernrohres, welches auf eine gutsichtbare und feste Marke gerichtet werden muss, zu über-zeugen, dass bei jeder Beobachtung der Stand des Instru-