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2 (1851)
Entstehung
Seite
253
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sondern für eine andere Zeit, die von der Culminationszeitum x Secunden in Zeit verschieden ist; bezeichnet man daherdie Bewegung des Mondscentrums in AR in einer Sternzeit-secunde durch 2, so wird der von einer unrichtig angenom-menen Länge herrührende Fehler in A gleich L x werden.Wenn die Sternwarten, wo die correspondirenden Beobach-tungen angestellt wurden, weder sehr weit von einander,noch von dem zu bestimmenden Beobachtungsorte abliegen,so dass die Längenunterschiede nicht über 2 bis 3 Stundenbetragen, dann kann man annehmen, dass der Fehler derMondstafeln im Laufe dieses kurzen Zeitraumes sehr naheconstant bleibt, und folglich, dass die Mittelzahl aus denWerthen d A', d A" u. s. w. den wahrscheinlichen Tafel-fehler bestimmt, welchen wir durch d a bezeichnen wollen;nimmt man nun an, dass ö « in Zeitsecunden ausgedrücktist, so erhält man zur Bestimmung des Fehlers in der an-genommenen Länge = x, folgende Gleichung:

r) A ±= L x -f - ö a = t ± A ;

15 cos ö

woraus folgt, dass:

x + A ) 3,15 cos d

ist; alsdann wird die wahrscheinliche Länge des Beobach-tungsortes sk L -(- x sein,

Wenn aber die Längen L, L', L" . . . sehr verschiedenvon einander sind, so darf man nicht annehmen, dass derFehler der Mondstateln in allen Beobachtungen constantbleibt; doch kann man in diesem Falle mit hinlänglicher An-näherung annehmen, dass der Tatelfehler im Laufe eines