157
rechnen will, gegeben ist, so bekömmt man leicht die ent-sprechende geocentrische Breite </>, indem man von der Pol-
liöhe den Winkel — s ' n ^ Cfl abzieht; ist II die Horizontal-300. sin 1"
Aequatorial-Parallaxe des Mondes, so bekömmt man auchdie Horizontal-Parallaxe n=.Il — sin' 1 <p, welche dem
gegebenen Parallelkreise angehört; mit diesem n und der geo-centrischen Breite </>, muss die Rechnung alsdann geführt wer-den. Uic von der Gestalt der Erde abhängigen Correctionender vorläufig gefundener Grenzen der Parallelkreise auf derErde, zwischen welchen die vorherbestimmte Phase gesehenwird, kann man auch sehr leicht berechnen. Es seien </> 0und (/>(,', die Polhöhen der nördlichen und südlichen Parallel-kreise, welche den gefundenen Grenzen entsprechen; Ddie gegebene scheinbare Entfernung der Mittelpunkte der Sonneund des Mondes, welche von dort aus, während der grösstenPhase der Verfinsterung, gesehen werden kann. Alsdannberechnet man: die Correctionen für die Polhöhen </> 0 -j- 0 0 30'und cp 0 — 0°30; </>„' -f- 0 0 30' und r/> 0 ' — 0°30', (um diesePolhöhcn in geocentrische Breiten verwandeln zu können),so wie auch die entsprechende Horizontal - Parallaxe, denlog k und den logg ; damit berechnet man nach der Formel:
Z?( n > = k cos f. ^ ~ 'I9
die corrcspondirenden Abstände: />', D'\ D und D IV . DieUnterschiede I)' — D, 1)" — I) und D"'— ö, D IV — D,werden verschieden je nach der Polhöhe ausfallen;, und dadiese Unterschiede überhaupt sehr klein sind, so kann durchInterpolation oder Regel de tri, die Polhöhe finden, welcheder Gleichung D "> = D Genüge leistet; diese Polhöhe istnun genau die zu bestimmende Grenze.