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Die erste Bekleidung dieser auffallend großen Mengevon Armen würde freilich selbst die ansehnliche Unterstü-tzung überstiegen haben, deren die Anstalt genoß, wennnicht die Hamburgischcn Damen sehr freigebig fertig ge-machte Hemder und Kleider beigetragen hätten, so baldsie erfuhren, wie sehr man ihrer bedurfte. Und doch be-trug auch diese Ausgabe im Durchschnitt in jedem der er-sten drei Jahre: 15^07 Mark. Es wird nicht ohne Nu-tzen scyn, hier noch zu bemerken, daß wir in dem erstenJahre den Versuch machten, Kartoffeln und Feuerung fürdie Armen zu kaufen, und sie unter selbige zum Einkaufs-preis zu vcrthcilcn. Aber die Erfahrung lehrte uns, wasich in der Folge überall bestätigt fand:
I. Daß es unmöglich ist, der Verschwendung, odergar der Dieberei vorzubeugen.
lZ. Daß die Armen einen Widerwillen gegen das ha-ben, was sie zu kaufen gcnvthigt werden.
3. Daß man dadurch, daß man große Portionen giebt,zum Wiederverkauf reizt.
tj. Daß bei der Verthcilung kleiner Portionen derZeitverlust beim Abholen, der bei Besorgung einer so gro-ßen Menge schon beträchtlich ist, diese Verthcilung jedemarbeitsamen Armen kostspielig macht, wenn er sie auch ganzumsonst erhalten sollte.
5. Daß der nothwendige Raum, um dergleichen Vor-räthe aufzubewahren, und die Menge der dazu nvthigenDfsicianten, dieß Verfahren der Anstalt selbst sehr kostbarmacht.
Wir fanden es wohlfeiler, und die Armen fanden esbequemer, statt dieser außerordentlichen Bcihülse, wöchent-lich si ßl. zu erhalten, und für sich selbst einzukaufen.Einige Armenpflegcr übernahmen die Mühe, jene Bedürf-nisse für fünfzehn oder zwanzig Familien einzukaufen.Wo dieß geschah, erhielten die Armen sie am besten undwohlfeilsten.