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einem Kurerzkanzler ernannt und mit dem ehemalsMainzischen Gebiete von Aschaffenburg und den Reichs-städten Wetzlar und Regensburg ausgestattet, worauf erbei Auflösung des Reiches gegen das an Baiern über-lassene Regensburg die Städte Fulda, Hanau und Frank-furt erhielt und als Grossherzog und Fürstprimas an dieSpitze des Rheinbundes trat. Nach Napoleons Sturzverlor er Alles und starb 1827 zu Regensburg.
181). Johann Jakob Humann, dritter Bischof vonMainz seit dem Aufhören der Fremdherrschaft und derErrichtung einer oberrheinischen Kirchenprovinz für dieLänder Würtenberg, Baden, Hohenzollern, beide Hessenund Nassau, die aus den Bisthümern Rottenburg, Frei-burg, Mainz, Fulda und Limburg besteht und in dernicht Mainz, sondern Freiburg der Metropolitansitz ist.Es waren Theile der frühem Bist.hümer Constanz, Basel,Strassburg, Speier, Worms, Mainz, Trier, Würzburg undAugsburg darin enthalten, wie auch die exempten, d. h.nicht unter bischöflicher Jurisdiction stehenden AbteienFulda und Ellwangen dazu gehörten. Diese neue Ver-bindung erschwerte die Unterhandlungen der betreffendenRegierungen mit dem römischen Stuhl, denen auch dernoch wirkende Geist des Febronianismus Hindernisseschuf, so sehr, dass das Werk erst 1827 zum Abschlüssekam. Ebendaher trat auch, nachdem Mainz 1802—1818schon an Colmar einen Bischof gehabt, nach dessen Todeeine Sedisvacanz ein, die bis 1830 dauerte, wo HumannsVorgänger Burg den erledigten Stuhl bestieg, dennach Humann Kaiser 1835 —1848, von Ketteier 1820—1877 und nach einer abermaligen langen SedisvacanzHaffner seit 1887 einnahm.
b. Trier.
190. Lothar von Schönberg 1581 —1599.
191 — 193- Lolliar von Metternich 1599 — 1623.
194—198- Philipp Christoph von Sötern, im dreissig-jährigen Kriege auf Seiten Frankreichs.
199 -203- Carl Caspar von der Legen 1652 —1676.
204 — 207- Johann Hugo von Orsbeck 1676 — 1711.
208, 209. Carl, Herzog von Lothringen, 1711 — 1715.