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Verzeichniss der in dem Historischen Museum der Stadt Düsseldorf befindlichen bildlichen Darstellungen
Entstehung
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Kurfürst von Trier bis 1729, Administrator zu Prüm,seit dem 4. November 1710 Coadjutor und seit dem7. April 1729 Kurfürst zu Mainz, auch Deutschmeister,Bischof zu Worms und zu Breslau gewesen sei, eineErbverbrüderung zwischen dem Domstift zu Mainz unddem deutschen Orden gestiftet und dem letzteren dasdeutsche Haus nebst Kirche (zu Mainz) gebaut habe,endlich am 18. April 1732 zu Breslau gestorben unddaselbst begraben worden sei.

Von den Schriftbändern erinnert das eine an diepfälzische Herkunft, die drei andern an dynastische Ver-wandtschaften. Baiern war ein Pfalz-WittelsbachischesLand. Aus Hessen stammte Philipp Wilhelms zweiteGemahlin, Elisabeth Amalie, Tochter des LandgrafenGeorg II. von Hessen-Darmstadt, die Mutter von neunSöhnen und acht Töchtern. Mit dem Sächsisch-Ernesti-nischenHause, dasdurch dendemAlbertinischen Hause ange-hörigen Herzog Moritz, als er noch Bundesgenosse Karls V.gegen die Schmalkaldner Verbündeten zu sein nützlichfand, aus Kur und Kurland verdrängt und auf thüringischenBesitz angewiesen worden, war das Pfalz-NeuburgischeHaus durch seinen Zusammenhang mit dem Clevischenverwandt. Denn Herzog Johann von Cleve, der VaterWilhelms, hatte seine Tochter Sibylla mit dem KurfürstenJohann Friedrich von Sachsen (15321547, gestorben1554) verheirathet. Dadurch waren 1609 unter den ver-schiedenen Erbansprüchen auf Clevisches Gebiet auchsächsische hervorgetreten. Dass diesen der Kaiser Rudolfden Vorzug vor allen andern zu verschaffen bemüht war,bewog den Brandenburgischen und den NeuburgischenBewerber, durch rasche thatsächliche Besitzergreifungjeder Verfügung des Kaisers zuvorzukommen.

Von den beiden Angaben, welche Franz LudwigsStelle in der Reihe der (Mainzer) Erzbischöfe und Kur-fürsten bestimmen, ist nur die erstere haltbar. War erder 69te Erzbischof, so muss, da er der llOte Bischofwar, Lullus, der Nachfolger des heiligen Bonifatius und42te Bischof, als der erste Erzbischof angesehen werden, wasnichts gegen sich hat, da Bonifatius schon mehr als ein Erz-bischof gewesen ist. Dagegen käme man mit der An-nahme, er sei der 33te Kurfürst gewesen, durch Zurück-rechnen auf Peter Aichspalter (13051320) als denersten, wodurch die Kurfürsten würde nicht hoch genughinaufgerückt wurde. S. 157.