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Verzeichniss der in dem Historischen Museum der Stadt Düsseldorf befindlichen bildlichen Darstellungen
Entstehung
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fürstenthum Mainz fiel. Der Ahnherr 6er ersten LinieHartmuth XI. kehrte zur katholischen Kirche zurück undliess seine Söhne im katholischen Glauben erziehen.Einer von ihnen ist der Kurfürst Johann Schweikard.Eine von ihm begünstigte Restauration war in ihremErfolge dadurch beschränkt, dass es in der Familie nochprotestantische Mitglieder gab. Auch trat nach seinem Todebald durch das Erscheinen der Schweden ein Rück-schlag ein. Ein Neffe von ihm, Adam Philipp, dem durchUebertragung von Seiten eines Vetters die HerrschaftKronberg zufiel und der in den Reichsgrafenstand erhobenwurde, war mit ihm gleichen Sinnes. Doch blieb derWiderstand der Gegenpartei so lebhaft, dass noch nach 1704dem neuen Landesherrn das Recht, für den katholischenTheil der Einwohner Kronbergs eine Kirche zu erbauen,streitig gemacht wurde. Dem Adam Philipp hat Schweikard1611 ein schönes lateinisches Gebetbuch mit eindring-licher, in geschmackvollen lateinischen Versen schliessen-der Ermahnung zum Gebete gewidmet. Der FrömmigkeitSchweikards kamen sein Scharfblick und seine Ent-schlossenheit nicht gleich. In den Gefahren, die durchdie 1608 erfolgte Stiftung der Union hervorgerufen warenund durch den Zwist zwischen Kaiser Rudolf II. undseinem Bruder Matthias sich mehrten, hielt Schweikard langeeine Hoffnung aufrecht, dass man zu dem Mittel eines Sonder-bündnisses nicht zu schreiten brauche, eine Hoffnung,die bei den lutherischen Reichsständen nicht ungegründetwar, aber den Mitgliedern der Union gegenüber aufVersäumen der zur Erhaltung des katholischen Besitz-standes nöthigen Massregeln hinausgelaufen wäre, wenndie übrigen katholischen Reiehsstände sie getheilt hätten.S. Janssen, Geschichte des deutschen Volkes Bd. V. anden im Register s. v. Schweikard angegebenen Stellen.

164. Anselm Kasimir von Wambold, 16291647.

165 167. Johann Philipp von Schönborn 16471673. Er war eifrig bemüht, die dem Lande durch dendreissigjährigen Krieg geschlagenen Wunden zu heilen,und förderte in allen Richtungen die Cultur, wie erauch über die Grenzen des Kurstaates hinaus in dieStaatsangelegenheiten seiner Zeit thätig und erfolgreicheingriff. Er hatte einen geistvollen Minister an demFreiherrn von Boyneburg, durch den auch der schon inseiner Jugend um seiner vielseitigen Gelehrsamkeit willen