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bergischen Gebietes, das sich vorher noch um die Herr-schaft Badenweiler vergrössert hatte. Nun theilte sichdas Gebiet unter des ersten Gesammtbesitzers SöhnenBernhard IV. und Ernst 1527 in einen Baden'schen undeinen Durlach'schen Theil. Von den vier hier abgebildetenMarkgrafen gehören Friedrich der Durlach'schen, Wilhelm,Hermann und Ludwig Wilhelm der Baden'schen Linie an,von denen, nachdem der Stammvater sich der lutherischenLehre zugewandt hatte, der Enkel Bernhards aber zurkatholischen Kirche zurückgekehrt war, die Baden'schekatholisch, die Durlach'sche protestantisch blieb
Wilhelm, der fünfte der im Baden'schen und FriedrichV. der vierte der im Durlach'schen Antheil regierenden Markgrafen, der erstere 1677, der letztere 1650 gestorben, führennach der Sitte, dass von zwei Linien einer Dynastie jedein ihren Titel auch die Namen der Besitzungen der andernaufnimmt, die gleichlautende Bezeichnung der Markgrafenvon Baden und Hochberg (Hachberg), Landgrafen vonSausenberg, Grafen von Sponheim und Eberstein, Herrenvon Rötel, Badenweiler, Lahr und Mahlberg. Lahr undMablberg, die jüngsten der damaligen Gebiete des Gesammt-hauses, gehen die Durlach'sche Linie an. weil FriedrichV. auf sie durch seine vierte Gemahlin als Tochter desletzten Herrn von Geroldseck Anspruch hatte, scheinenaber, da über sie noch lange zwischen verschiedenenFamilien gestritten wurde, zur Kundgebung des Ansprucheserwähnt.
Hermann war einer der jüngeren Söhne Wilhelmsund stand, während dem Vater sein älterer Sohn FerdinandMaximilian folgte, in Diensten des Kaisers Leopold I.,in denen er Hofkriegsrathspräsident und Feldmarschallwurde, heisst aber hier Markgraf, weil dieser Titel, wieim Wittelsbach'schen Hause der Titel Pfalzgraf, auch dennicht regierenden Mitgliedern des Hauses zukam.
Ludwig Wilhelm, Sohn und Nachfolger FerdinandMaximilians, ist der ruhmreiche Führer von Heeren Oester-reichs und des deutschen Reiches, Kampfgenosse desPrinzen Eugen gegen Türken und Franzosen, 1655 geboren,1707 gestorben, durch ein prächtiges Grabmal in der Pfarr-kirche der Stadt Baden geehrt.
f. Egmond'sches Haus.
154. Arnold von Egmond, Herzog von Geldern undJülich, Graf von Zütphen.