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81. Silhouetten der vier letzten Jesuiten Düsseldorfs.Die vier Männer folgen hier von der linken nach derrechten Seite so aufeinander: Michael Granderath, Hein-rich Wüsten, Michael Dienhardt, Philipp Schulten. Nachdem Alter sowie nach ihren Todesjahren geordnet, wäredie Reihe so : Dienhardt f 1834, Wüsten f 1835, Schultenf 1840, Granderath f 1842. Diese vier Männer warenMitglieder der Congregation von St. Andreas, die nach demoben unter 67 m Gesagten gewissermassen eine Abtheilungdes aus dem einstweiligen Untergang des Ordens gerette-ten rassischen Theiles desselben bilde. Zwei von ihnen,Wüsten und Schulten, waren auch die beiden letztenOberen der Congregaiion. Den verdienten Männern hatdie Dankbarkeit derjenigen, die noch Zeugen ihresWirkens gewesen, ein würdiges Denkmal auf dem altenstädtischen Kirchhofe an dem Hauptwege gesetzt. VonWüsten ist noch eine besondere, grössere Silhouettebeigelegt.
82 und 82 a. Philipp Schulten auf dem Leichenbelte.
Die Unterschrift des Bildes sagt: Vormaliger Pro-fessor der Philosophie, seit mehreren Jahren Rector derAndreaskirebe, ernannter Pfarrer ebendaselbst, in Düssel-dorf gestorben am 10. Februar 1840 im 75ten Jahreseines Lebens und im 50ten Jahre seines priesterlichenWirkens. Professor ist Schulten wegen der Lehrthätig-keit genannt, die er, wie man eine solche überhaupt nachAufhebung des Ordens allenthalben dessen bisherigenMitgliedern beliess, an zwei Gymnasien, dem zu Düren1790—1793 und dem zu Düsseldorf 1793 —1805 aus-übte. Die Kirche, für welche er, da sie gerade damalsdritte Pfarrkirche werden sollte, bestimmt war, erhielt1841 ihren ersten Pfarrer in der Person des Franz Grün-meyer, der in diesem Amte bis zu seinem 1871 erfolgtenTode blieb. Den auf dem Leichenbette liegenden Schultenzeigt auch die Silhouette, in welcher Granderath betendbei dem Entschlafenen steht und sinnbildliche Figuren denUebergang in das Land der Seligen andeuten.
83. Maria Franeiska a. S. Antonia auf dem Leiclienbetle.
Die Abgeschiedene war 1758 zu Wien geboren, 1778in den Orden der Barfüsser-Ivarmeliterinnen getreten,1800 Priorin des hiesigen seit 1642 bestehenden Klostersdesselben Ordens geworden, der seit 1713 bis 1803, wo eraufgehoben wurde, das jetzt von den Schwestern vom
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