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Verzeichniss der in dem Historischen Museum der Stadt Düsseldorf befindlichen bildlichen Darstellungen
Entstehung
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56, 57 und 57a. Maximilian Joseph 1799 1825.

Da mit Karl Theodor die Linie Sulzbach, die gleichder Neuburgischen ein Zweig der Zweibrücken'schen ge-wesen erlosch, musste in den Besitz von deren Gebieteneine andere der Zweibrücken'schen Linien eintreten. Dienächste von denselben war schon 1661 erloschen undihr Gebiet an eine Kleeburg'sche Nebenlinie übergegangen,die dadurch zur Zweibrücken'schen Hauptlinie gewordenwar. Aus dieser Linie gingen, weil der Sohn ihres Ahn-herrn, des Johann Casimir, der nicht mit dem bekannterender Simmern'schen Linie angehörigen Johann Casimirzu verwechseln ist, Karl Gustav, als Sohn einer Schwesterdes schwedischen Königs Gustav Adolf, nachdem dessenTochter Christina bei ihrem Uebertritte zur katholischenReligion dem schwedischen Throne entsagt hatte, alsGustav X. König von Schweden wurde, noch die fernerenschwedischen Könige und Pfalzgrafen von Zweibrücken,Karl XI. und Karl XII., hervor, von denen der letzte1718 starb. Doch erlosch die Linie Zweibrücken-Kleeburgerst 1731 mit Karl Gustavs Neffen Gustav Samuel. Hier-durch kam die Reihe der Nachfolge an eine weitereZweibrücken'sche Linie, die Linie Birkenfeld, die sich,als sie bis 1671 gedauert, in einer von ihr abgezweigtenLinie Birkenfeld-Bischweiler fortgesetzt hatte. DieserLinie gehört Maximilian Joseph an. Auf eine Reihe vonvier Bischweiler'schen Pfalzgrafen mit Namen Christianwürde des letzten Bruder Friedrich Michael, der zurkatholischen Kirche übergetreten war, gefolgt sein, wenner nicht vor seinen Söhnen Karl und Maximilian Josephgestorben wäre. Es folgte zuerst 1775 der ältere, dann1795 der jüngere der beiden Brüder. Der jüngerewurde 1799 auch Nachfolger Karl Theodors. Als Mit-glied des Rheinbundes wurde er von Napoleon 1805 zumKönige von Baiern erhoben, nachdem seine linksrheini-schen Besitzungen schon durch die Friedensschlüsse vonCampofornio und Lüneville verloren gegangen warenund die rechtsrheinischen sich 1803 durch den Reichs-deputationshauptschluss um die Stiftslande der BisthümerBamberg, Würzburg, Freisingen und Augsburg vermehrthatten. Diese Vortheile und ein Theil der späteren durchdie Napoleonische Vasallenschaft erworbenen sind nebstder Königswürde auch bei Sturz der Fremdherrschaftgeblieben. Das auf einem der Bilder befindliche bairischeWappen zeigt den Reichsapfel, der, weil ihn dem Kaiser