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Geschichte der Familie von Zepelin
Entstehung
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wohl auf der Gnewitzer Feldmark gelegenen Holzung, deren Eigenthumdie Gebrüder von Zepelin beanspruchten, trotz deren Einsprache Holzmit Gewalt wegnehmen lassen. Letztere hatten diese Angelegenheitdarauf auf dem Landtage von 1551 vorgebracht, und waren YolrathPreen und Georg Rathenow zu Oommissarien in der Sache ernanntworden. Man hatte sich jedoch nicht einigen können; am 25. Juli1552 beschwerten sich die Brüder Jacob, Hermann und Gurt vonZepelin noch wegen dieser Sache in einem, d. Gnewitz, an des HerzogsJohann Albrecht „heimgelassene Stathalter und Eete" gerichtetenSchreiben. Leber den Verlauf und Ausgang dieses Zwistes enthaltendie Acten nichts.

In einem im Grossherzoglichen Archiv zu Schwerin befindlichenmecklenburgschen Landbuche, d. i. einem Verzeichnisse der Ansässigen,in welchem das Jahr der Aufstellung nicht angegeben, das aber wahr-scheinlich im Jahre 1562, auf Veranlassung des damals (im Juni) inThätigkeit befindlichen Austrägal-Gerichts zur Schlichtung der Streitig-keiten zwischen den Herzogen Johann Albrecht und Ulrich verfasstworden ist, wird Jacob Zepelin zu Gnewitz genannt, ebenso in denVerzeichnissen der mecklenburgschen Ritterschaft aus den Jahren 1580und 1581.

Im Jahre 1584 wurde nach dem Consensbuche ein Muthscheinüber Gnewitz nachgesucht und ertheilt, woraus hervorgeht, dass Jacobvon Zepelin damals todt war, er wird also wohl im Jahre 1583 ge-storben sein, denn jene Aufzeichnung im Consensbuche bezieht sich aufdie Muthung des Gutes durch seine Erben, welche binnen Jahresfristgesetzlich erforderlich war und auch gewöhnlich gegen Ablauf einesJahres nach dem Tode des Erblassers geschah. Hiefür spricht auchder Umstand, dass Jacob nach dieser Zeit nicht mehr genannt wird,dagegen sein Sohn Bernd schon im Jahre 1585 selbstständig und imBesitz des Gutes erscheint. Jacob war zweimal vermählt, zuerst mitAnna, der ältesten Tochter des Yolrath von Plessen auf Steinhausenund der Dorothea von Liitzow aus dem Hause Sehwecliow, deren Ab-stammung folgende war: