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Geschichte der Familie von Zepelin
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Söhne — wann, ist. nicht bekannt — in <lie väterliche Verlassenschaftso, dass

Jacob das Hauptgut Gnewitz, soweit es den Zepelin gehörte(Antheile an Gnewitz besassen auch die von der Lühe aurIvölzow und die von der Lühe auf Fahrenhaupt und Schulen-berg) mit einem Theile von Neu Guthendorf und einemAntheil in Wulffshagen,

Jürgen das Hauptgut Wulffshagen mit einem Theile von NeuGuthendorf,

Hermann das Hauptgut Niegleve mit Antheilen in Roggow undFriedrichshagen,

Gurt das halbe Gut Alt Guthendorf') mit einem Antheile inWulffshagen und das kleine Gut Carlewitzerhielt, während die beiden jüngsten Brüder Heinrich und Christophmit Geld abgefunden wurden.

Von den beiden Letzteren erwarb Heinrich später, nachdem dieLinie der ältesten Besitzer ausgestorben war, im Anfall das GutZärneckow in Pommern und gründete die jüngere Nebenlinie Zarneckow(§. 22). Christoph lebte gleichfalls im Pommerschen und vermähltesich daselbst. Es ist von ihm nur bekannt, dass er im Jahre 1615noch am Leben war und einen Sohn Martin hatte, von welchem aberalle weitere Nachrichten fehlen.

Wir nehmen nun hier die von Jacob von Zepelin gestifteteNebenlinie Gnewitz, welche nur während dreier Generationen bestand,vorweg. Jacob wohnte vielleicht anfänglich mit seinem Bruder Jürgenzusammen auf Wulffshagen, da sie in den Landregistern der Ritterschaftaus den Jahren 1543 und 1545 hier gemeinschaftlich mit 3 Pferdenaufgeführt werden. Auch von lloinckhusen sagt zum Jahre 1545, dassJacob von Zepelin auf Wulffshagen und Gnewitz habe die Türkensteuerentrichten sollen. Indessen war Gnewitz mit Antheilen in Neu Guthen-dorf und Wulffshagen sicher das ihm speciell zugehörige Gut, welcheser auch vererbte.

Im Jahre 1551 hatten die von der Lühe auf Kölzow aus einer

l ) Die andere Hälfte besass Cürt auf Thüfkow und später dessen SohnJoachim,