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war, daß die „Völker aufeinander schlugen", man war schonzufrieden, wenn es nicht in nächster Nähe „putschte".
So hatten wir zu registrirein am 17. October Revolutionin Wien, der Kaiser fort; am 31. Wien von Windischgräzeingenommen, am 9. November R. Blum erschossen, am1V. December L. Napoleon zum Präsidenten erwählt.
14. Basel. Noch stürmisch. ^ Geburt und Tod in derFamilie. Prof. de Wette. 1849.
Das Jahr 1849 begann für mich sehr ruhig und fried-lich und ließ nicht ahnen, daß es im Ganzen und Großendoch nur eine Fortsetzung des unruhigen Jahres 1848 seinwerde, lieber die Festtage waren die Eltern bei uns undfreuten sich mit nnS des Jubels unserer 5 jährigen Annaund unseres 3'/s jährigen Alexander. Am 3. Januar reistensie ab und an demselben Tage erhielt ich einen Brief vonRud. Wagner von Güttingen, der mich ersuchte, für sein Hand-wörterbuch der Physiologie den Artikel „Blutgefäßdrüsen" zuschreiben. Ich nahm den Autrag gerne au da ich mich vielmit dem Gegenstand beschäftigt hatte und machte mich sogleichau die Arbeit, die mich längere Zeit hindurch vollauf in An-spruch nahm und so z. s. einen Vorhang vor die politischenEreignisse zog, der sie meinem Auge entrückte.
Im Februar besuchte mich Johannes Müller von Berlin,dem die dortigen Unruhen — er war zur Zeit Rektor — denAufenthalt daselbst unleidlich gemacht hatten. Ich sah diesengroßen Forscher jetzt zum erstenmal und kann nur sagen, daßineine Verehrung für ihn sich durch die persönliche Bekannt-schaft nur noch steigerte, was mir bei wissenschaftlich berühmtenPersönlichkeiten außer bei ihm nur noch bei C. E. v. Baer(s. unten S. 117) nnd zwar noch in höherem Maße begegnete.Er war ungemein liebenswürdig und mittheilsam, so daß ichdie mit ihm verlebten Tage zu meinen angenehmsten Er-