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1. Th. 2. H. (1872) Die Elgersburger Linie
Entstehung
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IL Absei ii litt.

Die ausgestorbenen Nebenlinien der Elgers-burger Hauptlinie.

1616—1803.a. Die Linie zu Neuroda.

|\|ae'B dem kinderlosen Tode ihres älteren Bruders Friedrich waren Heinrichund Job Wilhelm von Witzleben die gemeinschaftlichen Besitzer von Elgers-burg mit allen Pertinenzien. Beide hatten so viel Söhne, dass eine Tren-nung der Familien nothwendig wurde, in Folge deren auch eine Theilungder Güter resp. deren Erträge eintrat. Diese scheint jedoch nur in einemmündlichen Abkommen bestanden zu haben und derart gewesen zu sein,dass Heinrichs Nachkommen Neuroda mit Frasdorf ganz und die Hälftevon Elgersburg, Gera, Manebach und 1 /i Martinroda, Job Wilhelms Nach-kommen Bösleben ganz und die andere Hälfte von Elgersburg, Gera,Manebach und 1 js Martinroda, sowie die zweite früher Liebenstein'scheHälfte von Martinroda, welche Job Wilhelm allein gekauft hatte, erhielten;doch wurden Alle nach wie vor immer gemeinschaftlich belehnt.

Neuroda ist jetzt ein Kirchdorf im Herzogthum Sachsen-Gotha, zumBezirk des Amts Schwarzwald gehörend, aber durch Schwarzburgiscliesund Weimarsches Gelnet von demselben getrennt, 2 St. nordöstlich von'Ilmenau, ebensoweit südlich von Arnstadt und 1 M. südwestlich vonStadtilm, an der Wipfra gelegen. Brückner (Goth. Kirchen- und Schulen-Staat, Th. T. Stück 1. p. 75) sagt: „Von dem Ursprünge dieses Orts, weiles an alten Nachrichten fehlt, stehet nichts zu melden", wogegen Schumann(Staats-Post- und Zeitungs-Lex. VII. p. 113) behauptet: „Der Ort wurdewahrscheinlich auf einer Stelle erbaut, von welcher man vorher die