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Genealogie und Geschichte der Familie Rentz oder Renz aus Schwaben und der ihr entsproßten Zweige in verschiedenen Lädern Deutschlands
Entstehung
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Gustav (der 14. Division im VII. Armeecorps) zugetheilt.Er zeichnete sich aus in dem mörderischen Gefechte bei Spi-chern am 6. Aug., ward aber schwer am Fuße verwundetund ist noch nicht dienstfähig hergestellt. Er wurde mit demeisernen Kreuz 2r El. decorirt und bis zu seiner völligenHeilung als Adjutant zum Landwehr-Bezirks-Commando inLllneburg commandirt. Da die Heilung seiner Wunde nichtin dem Maaße erfolgte, daß er wieder zum activen Militär-dienst tauglich wurde, so erbat und erhielt er nach drei Jah-ren den Abschied als Premier-Lieut. nnd bewarb sich nunum eine Civil-Austellung. Er erhielt hierauf interimistischden Dienst eines Aufsehers bei der Straf-Anstalt zu Warteu-burg in Ostpreußen. Nach der Rückkehr des abwesendenAufsehers verließ er diesen Dienst wieder und lebte eineZeit laug in Brieg bei den dortigen Verwandten. SeitKurzem befindet er sich bei dem durch seine Mutter mit ihmverwandten Grafen Erdmann Pückler zu Schedlau beiLöwen im Kreis Falkenberg (Oberschlesien), wo er den Diensteines stellvertretenden Amts-Vorstehers versieht.

2. Alfred, geb. 1. Oct. 1858 zu Breslau, lebt zur Zeitden Studien in Breslau.

SchlU ß.

Wie im Leben der Völker und Staaten ein Wechsel glück-licher und unglücklicher Zeiten, ein Steigen und Sinken wahr-zunehmen ist, so auch im Leben solcher Familien, welche einelängere Dauer und hiemit eine Geschichte auszuweisen haben.Sie beginnen, indem sie aus dem Dunkel der Vergangen-heit hervortreten, gewöhnlich in beschränkteren Verhältnissen,arbeiten sich mehr oder weniger rasch empor und gewinnen,wenn das Glück sie begünstigt, meistens durch die Thätigkeitund Begabung einzelner hervorragender Mitglieder, eineangesehene und wohlhabende Stellung. Sie behaupten die-selbe eine Zeit lang, bis sie durch Mißgeschick im Innernoder von außen, mit oder ohne eigene Schuld, wieder ingeringere Verhältnisse herabkommeu oder ganz untergehen,