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Genealogie und Geschichte der Familie Rentz oder Renz aus Schwaben und der ihr entsproßten Zweige in verschiedenen Lädern Deutschlands
Entstehung
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-treue und bestem Erfolg 32 Jahre versehen und 70 Jahrealt geworden war, versetzte ihn Herzog Friedrich im Jahre1599 in Gnaden in Ruhestand. Er begab sich sofort nachNürtingen, wo seine jüngste Tochter an den Pfarrer Wolfarthverheirathet war, seine Kräfte schwanden allmählich und er-entschlief daselbst, 72 Jahre alt, 2 Sept. 1601. — SeineFrau, mit welcher er 44 Jahre gelebt hatte, überlebte ihn;ebenso 2 Söhne und 6 Töchter von >4 Kindern, die seineFrau geboren; 6 seiner Töchter hatte er noch bei Lebzeitenan geistliche Herren seiner Konfession verheirathet.')

Heinrich'«; Kinder.

1. Barbara, verheirathete sich 1576 an Jakob Lieb-ler, Prediger zu Negensbnrg, 1579—1588 Pfarrer in Wend-lingen, O.Ä. Eßlingen.

2. Helene, verh. mit Joh. Heinrich Greber, Pfarrerzu Dachtel, O.A. Calw.

3. Maria, verheirathet mit Peter Mendli», seit 1578Diaconus in Sulz a. Zt., 1580 Pfarrer in Ober-Ensingen,O.A. Nürtingen, 1598 in Wendlingen, O.A. Eßlingen, 1600in Heiningen, O.A. Göppingen.

4. Christine, geb. 13. April 1562 zu Winnenden, verh.an Sebastian Nenz, Stiftsverwalter zu Möckmühl an derJaxt, später geistlicher Verwalter zu Bietigheim, gestorben1626 an der Pest.?)

5. Sophie, geb. 21. Sept. 1563 zu Winnenden.

') Heinrich hat einen Biographen gefunden an dem Magister Lud-wig Melchior Fischlin in dem Werk: Lwgraptiia zirasoipuaruinviroruin gui a tempors rekormationw usgus cut liainz ii08tram aetatemin ckucatu rvirtembsrgico varbnm ciomini ciacuerunt. Dlmae 1709,woraus obige Angaben geschöpft sind. Auch ist die von Heinrich Dauber,Diaconus zu Nürtingen, gehaltene Grabrede gedruckt worden, und einExemplar befindet sich noch jetzt in der öffentlichen Bibliothek zu Stutt-gart. Faber's Angaben stimmen mit denen Fischlin's überein, aber Georgiiin seinem würt. Dienerbnch weicht in einer Angabe ab, indem er, offen-bar irrig, Heinrich's Ernennung zum Pfarrer in Winnenden erst insJahr 1578 setzt (s. dort S. 017 und 335).

2) Georgii, würt. Dienerbuch, S. 193 u. 387.