32
Stadt errichtet, findet sich noch jetzt in der Stadtkirche zuWeinsberg.
Wenn der 1513 geadelte Ulrich als Stammvater underster Ahnherr angesehen wird, so ist sein Sohn Ulrich der II.und dessen Kinder bilden die dritte Generation der Ahnen-reihe.
3te Generation. Ulrich's II. Kinder.
1. Heinrich, geb. 10. Aug. 1520 zu Weinsberg, widmetesich dem geistlichen Stande, war der erste der Familie Ncntz,welcher zur evangelisch-lutherischen Kirche übertrat. Er wurdePfarrer in mehreren Gemeinden, schließlich evangelischerAbt zu St. Georgen im Schwarzwald. Seine Ehefrau warMaria, Tochter des Hofpredigers Gräter zu Stuttgart.Er starb 2. Sept. 1601 in der Oberamtsstadt Nnrtingen.Ausführlicheres über ihn im dritten Abschnitt, Ziff. I, S. 60.
^una !>. nato Odr. 1535 lg. Loptomdor starb der ehrenfest und fürnehm Ulrich Renz, Arterieller allhicr und gewesener Hofmeister zu Lichten-stern, seines Alters 79 I. und den 1. März a. 86 starb die ehrbar undtugendsnm Euphrosine Moegenhardtin. seine eheliche Hausfrauen, ihresAlters 77 Jahr, haben bey einander in der Ehe gelebt 58 Jahr, denenGott und uns allen fröhlich Ufferstandnuß verleihen wolle.
Außer diesem Denkmal finden sich noch folgende Rcuz'schcGrabsteine in und an der Weinsbcrger Stadtkirchc.
iUax. Vollinar Rcnz, Stadt- und Ämtsschreiber zu Weinsberg-s I6t7 (siehe unten 3tc Generation Nr. 8).
Martin Ncnz, Bürgermeister 's 1666 (siehe 4tc Generation Nr. 3).
Johann Eberhard Rcnz (siehe vierter Abschnitt Ziff. II. Johann Kon-rad's II. Kinder, Nr. 7). Dessen Denkmal steht bei dem Portal aus denKreuzgängcn der Kirche und trägt die Inschrift: Johann Eberhard Renz,geb. 31. Jan. 1708 zu Gcmmingcn im Kraichgau, Stadtschrciber zuWcinsberg, SS Jahr im Amt, gest. 7. Juli 1786, 78 Jähre alt. SeineEhefrau eine geb. Harpprecht aus Wctzlar.
Das Nenz'sche Wappen mit dem Namen Joh. Eberhard undder Jahreszahl 1744 befindet sich auch auf einer der Säulen, welche dieAeste einer alten Linde in der Nähe von Weinsberg stützen und mit denNamen und Wappen der Rathsherren geziert sind. Diese Linde steht nahebei der Stelle, wo 1SS5 der Burgvogt Graf Helfenstein nebst vielenanderen Edelleuten von den aufrührerischen Bauern durch die Spieße ge-jagt wurde.