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1502, 10. Febr., und 1503, 2. Jan.
Vollmachtsbrief von Graf Ulrich von Montfort und seiner Ge-mahlin Magdalena, geb. Gräfin von Oedingen-Wallerftein, aufPeter Geßler, um wegen ihrer Ansprüche auf die Hinterlassen-schaft des weiland Grafen Leonhard von Görtg auf dem zu Inns-bruck (von Kaiser Max I.) angesetzten Tage zu handeln.
Wiener Archiv.
Dr. G. N. v. Vanotti, Gesch. der Grafen von Montfort und Werdenberg,S. 142 und Regest. S. 519, no. 323, 324.
1512.
Albrecht von Wälden gelobt den Herzogen von Oesterreich,Schloss Rautern, Dorf Schaffperg, Epishofen, die Mühle zu Stul-bach und den Hof zu Werlingenschweng: Lehen, welche ihm derGeffler um 4000 Gulden Hauptgut und 200 Gulden Zins zu ver-setzen erlaubt habe, in acht Jahren, bei Fälligkeit der Lehen, wiedereinzulösen.
Schatzarchiv Innsbruck.
Schweiz. Anzeiger für Gesch. und Alterth. 1864, S. 65, Regesten no. 165.
1512, 29. Sept., Baden; und 20. Okt., Zürich.
Des Kaisers Maximilian Rath und Abgesandter, Herr Dr. Jo-hannes Storch, zeigt der Schweiz. Tagsatzung an, Stoffel Huferhabe Leute aus Kaufbeuern niedergeworfen und nach Hohen-krähen geführt, wo er sie gefangen halte. Es beabsichtigen daherdie Regenten und Hauptleute des Schwäbischen Bundes vor jenesSchloss zu ziehen, und Kaiserl. Majestät erwarte, dass Niemandderen von Fridingen sich annehmen werde.
Die Eidgenossen erwiedern mit dem Wunsche, dass ihr Grenz-gebiet und namentlich die Stadt Schaffhausen bei diesem Kriegerespektirt bleibe, und mahnen die Grenzorte, gutes Aufsehen zuhalten.
Eidg. Absch. III, Abthl. 2.
1512, 16. Nov., Zürich.
Der an der Eidgen. Tagsatzung accreditirte kaiserliche Bote,Herr Johannes Storch, Dr. J., fordert von dieser Behörde Sicher-heit seiner Person, da deren von Fridingen Freunde in der Eid-genossenschaft Drohungen gegen ihn haben verlauten lassen. Aufdie ihm gegebne amtliche Erklärung, dass er schon kraft der