Die genannten Adeligen von Lieb egg und von T r o s t b e r g waren sesshaftauf den gleichnamigen Bergsclilössern im aargauer Kulmerthale; die Edelknechtevon Luternau stammen von ihrem Burgsitze im luzerner Luterthal, in der ehe-maligen Grafschaft Willisau , ob dem Dorfe Lutern , und gehen nachmals in dasBerner Patriziat über.
1337, 2. Sept., apud Turrim London.
König Edward III. von England schreibt an die HerzogeOtto und Albrecht von Oesterreich: dass es wegen Seeräuber ge-fährlich wäre, jetzt über See zu gehen, weshalb der herzoglicheGesandte, Ritter Heinrich Geffeler, seine Reise nach Englandnoch verschieben möge; die zur herzoglichen Braut begehrtePrinzessin Isabella (lies: Johanna) werde er dem Gesandten über-geben, man solle diesen Aufschub entschuldigen.
Rymer Fcedera II. 3, 189. — Lichnowsky, Gesch. Habsburgs III, Urkk.110. 1113.
1337, 7. Okt., Westminster.
König Edward III. von England zeigt dem herzoglichen Hofezu Wien an, dass er selbst über Meer kommen und seine [in Wienzur Braut begehrte] Tochter mitbringen werde, weshalb Hein-rich Geffeler, den man an ihn abzusenden Willens sei, nochzuwarten möge.
Rymer Fcedera II. 3, 193. — Lichnowsky, Gesch. Habsburgs III, Urkk.110. 1119.
1341, 12. Juni, apud Turrim London.
König Edward III. von England an Herzog Albrecht vonOesterreich: Der König habe das durch den Ritter HeinrichGetgler überbrachte herzogliche Schreiben in Betreff einer Ter-minsbestimmung zur Auszahlung der Heimsteuer seiner mit demHerzog PTiedrich von Oesterreich zu verlobenden Tochter Johannaempfangen und habe hierüber mit den Reichsbaronen und Edelnverhandelt. Inzwischen aber sei die Kunde gekommen, dass KönigFriedrich der Schöne, Herzog von Oesterreich, ein Biindniss mitFrankreich geschlossen habe, weshalb es die englischen Lordsnicht für rathsam erachten, ihre Königstochter zum Herzoge zusenden und die Heimsteuer zu bewilligen, bis sie nicht zuverlässigeNachricht von dem bestimmten Entschlüsse König Friedrichs desSchönen hätten.
Rymer II. 3, 103. Lichnowsky III, Urkk. no. 1270.