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Die Aargauer Gessler in Urkunden von 1250 bis 1513
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das Laden vor das bischöfliche Gericht. Will der Gebannte auf eine Rechtferti-gung vor diesem Gerichte verzichten und sich aus dem Banne lösen, so bezahlt erdie Taxe des Bannschatzes, die zwischen dem Kirchherrn und dem Bischofgetheilt wird. Hierüber handelt eingehend das Kirchenrecht von luzernisch Escholz-matt; Grimm Weisth. IV, 379. Das Kanzelgericht erscheint noch im 15. Jahrh.im Luzernerlande vielfach; die dortige Regierung hatte den Pfarrherren noch i. J.1732 den berechtigten Bezug des Bannschatzes garantirt. Segesser R.-G. II, 818bis 821. IV, 665.

1334, Brugg im Aargau, o. T.

»Item def alten Hergog Liipoltg witwe ( Hrggin Katharina vonSavoyen) gab Annen von Mülinen, ir Hof Jvngfrow, gvo rechterHeinftti'r gvo Vo 1 rieh dem Geffler (E Mark filbers vf dem amptZvg, da von nam fi alle Jar in rj Mark geltg. Daf hat aber HergogOtt mit finem brief beftet. Dif gtilt hat inne Heinrich Geffler.Datum ge Brvgg, anno M. CCC. XXXIIII.

Staatsarchiv Luzern. »Copyen« IVb , 4.

Kopp, Gesch.- Bl. 2, 150. Iiormayr, Archiv f. Gesch., Bd. 10, 464. Des-selben Taschenbuch, Jahrg. 1821. Lichnowsky III, Regesten 110. 1001. Familien-gesch. und Genealog, der Grafen v. Mülinen, Berlin 1844, S. 7 u. 10. Stamm-buch des Hauses v. Mülinen, MS. in 40, in der Mülinen'sehen Familien-Biblth. zuBern, pag. 55. Ergänzende Mittheill. durch Hrn. Th. v. Liebenau.

Vgl. in Regest v. 12. Mai 1315 die dem Hans Geffler auf den Hof zu Zugbereits verschriebene herzogliche Steuer.

1336, vor dem 12. Mai, Zofingen.

Johann von Liebegg, der Jüngere, meldet an Schultheiss undRäthe Luzerns:

Dem Vernehmen nach hat ihnen ihr Bürger Johann von Greppenangezeigt, als habe derselbe im Hause des Heinrich von Luternauzu Zofingen ihn, den berichtenden Joh. v. Liebegg, es als eine an-geblich von Johann v. Malters gemachte Mittheilung erzählen hören :es seien in ganz Luzern nur Sechse, welche bisher verhinderten,dass Herr Heinrich der Gaeffler dorten ins Bürgerrecht auf-genommen werde, und die Allem, was. unserer Herren der HerzogeNutzen sein würde, sich widersetzten. Weder habe er, der Schrei-bende, solches jemals selbst geredet, noch Johann von Malters esihm gesagt, und zum Erweise, dass Johann von Greppen es auf ihnnur erlogen habe, erbietet er die drei mit ins gleiche Gerücht Ge-zogenen als rittermässige Zeugen stellen zu wollen: Die JunkerJak. von 1 rostberg, Ulr. von Buttinkon und Heinr. von Luternaue.

Missiven im Staatsarchiv Luzern. Zeitschr. Argovia, Bd. V, S. 66.