Geschehen Dinstags in den Ostern Nach Christi vnsers Eini- j gen Erlösersvnd Scligmachcrs gnadenreichen Gclmrth im Eintausend Sechs ^ hundert Dreyvnnd Zwantzigstem Jahre.
Friederich ^hristoff Dauid g. z. Mansfeldt.
g. v. H. zue Mansfeldt. ^ ^
-Lattrynn geborin von Min Wulbrannt georg Bock
Iohan statz de Rascha u. sclyger Wülffingen mx.
nachgelaßm wytwen. "
In bcstetigtcr kriegischer Vormundtschafft wie abgedacht habe ich Bstrus RitterII. ck. Ooetvr zc. zu mehrcr bcglaubiegung Ncbcns meiner Frau Curandindiesen wiedcrkeufliegcn Contruet mitt handt Vndt Siegel init vollcnzogen,jedoch mier vndt den mcinigcn vnschedlich.
Johannes Engelke mp. Elias schröder mp.
Heinriech Bartt m. hannth.
Laut Vcrgl. tk. ck. Eislcben 20. Aug. 1623 trat die Witwe des v. Raschaihr Vs Antheil an dem Hause Morungen ihrem Sohne Wilbrand Georg Bockv. Wülfingen ab (3. Folge 32), welcher zur Herbcischaffung des an seine Mutterzu zahlenden Kaufgeldes von dem Or. Ludwig Wicßcnhafern zu Hildesheim2000 Thlr. erborgte.
Nach Wilbrand Gcorg's Bock v. W. Tode erbten die Ämter L. u. M.auf seinen Sohn Sigismund Lenin Bock v. W. auf Eltz und Gronau, undvon letzterem übernahm 2S. Januar 1655 der nachmal. General-FeldmarschallErnst Albrecht v. Eberstein die genannten Ämter unter Vorbehalt des mans-feld. Wicderkauftsrechts für 21 000 Thlr. käuflich, in welchen Handel der Kur-fürst Johann Georg II. am 21. April 1662 konsentirte:
Von Gottes gnaden WM Johann Georg der Ander, Herzogzu Sachßcn, Jülich, Cleve und Berg, des heil. Römischen Reichs Erzmarschallchund Churfürst, Landgraff in Thüringen, Marggraf zu Meißen, auch Ober undNieder Lausiz, Burggraff zu Magdeburg, Graf zu der Mark und Ravensberg,Herr zu Ravenstein Vor Unß, unsere Erben und Nachkommen Bekennen undthun kundt. Nachdem Uns unser lieber getreuer Sigemnnd Lenin Bock vonWüllfsingen in schrifften zuerkennen gegeben, welcher gcstalt Er die GräfflichenManßfeldischcn Aempter Leinungen und Morungen mit allen deren Zu-behörungcn, wie Er solche bißhcro innegehabt und besehen, dem KöniglichenDenncmarkischcn Feldmarschalche Ernst Älbrechten von Eberstein aufs gewisseverglichene maße übcrlaßen und abgetreten. Mit unterthänigster Bitte, Wir wolltendarein eonskirtiren und die darüber auffgcrichtcte Vcrglcichung gnädigst eontrrmircn.Daß Wir dis Suchen angesehen, unfern Carmens dazu gegeben und angeregteVergleichung (so Uns unterm signata Dreßden den 31. .laiummj nechst »er-schienen in 01'iAing.li mit vorgetragen und in vickimirter Abschrifft bey unserCanzlcy behalten worden) bcstctigct haben, Thun das auch aus LandcsfürstlichcrMacht und von Obrigkeit wegen hiermit und in Kraft dieses Und wollen, daßsolcher Vergleichung in allen und jeden Puncten, Clausuln, Inhalt und Meinungennachgegangen und darwidcr nicht gcthan noch gehandelt werde. Jedoch Uns,unfern Erben und Nachkommen an unfern hohen UkAirUsn, Lehen, Ritterdienstenund andern Gerechtigkeiten, auch sonsten Jedermänniglich an seinen Rechten ohne