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Auditoriat als Assessor auf dem adeligen Imkers der Landesregierung angestelltwerden solle. Am 23. Aug. 1777 genehmigte der Kurfürst, daß der „Landes-regieruugs - Assessor v. Eberstein" zugleich als Assessor bei der Laudes-Ökonomic-, Manufaktur- und Kommcrzieu-Deputatiou bestellt werdenmöge (1. Folge 44, Nr. 147 und Nr. 148).
Gleiche Begünstigung wie bei seiner frühen Anstellung wurde Wilhelmenauch im weitereu Verlaufe seiner Karriere zu Theil. Schon nach 2 Jahren(12. Juni 1779) wurde er zur Anfertigung der zur Erlangung einer Super-numerar - Rathsstelle erforderlichen beiden Lpeeimiuu zugelassen und balddarauf auch zum Superuumcrar-, Hof- und Justitien - Ruthe auf deinadeligen Imkers der Landesregierung mit Sitz und Stimme eum spe eneee-äeiuli in loeuin et sulurium oräinurimn ernannt (1. Folge 45).
Am 25. Januar 1733 ordnete der Kurfürst der Kommission zur Besorgungder allgemeinen Angelegenheiten der Armen- und Waisen-, der Zucht- undArbeitshäuser, sowie derer Brandschäden von der Landesregierung die Hof-und Justitien-Räthe Frhr. v. Gutschmidt und v. Ebcrstein zu.
Unter dein 29. Mai 1784 erhält Wilhelm auch, und zwar schon vor deinEinrücken in eine besoldete Rathsstelle, ein Jnteriinsgehalt von 200 Thalern.Als dann Ende März 1785 durch den Abgang von Wilhclm's VordermannGrafen v. Schönburg die siebente ordentliche Rathsstclle auf der adeligen Seitezur Erledigung kam, wurde solche nebst der Besoldung von 1200 Thalern Wil-helmen am 1. April übertragen, wogegen von dieser Zeit an der bis dahin ausdem Foiids der Landes-Ökonomic-, Manufaktur- und Koinmerzien-Dcputation ihmertheilte Jnteriinsgehalt von 200 Thalcrn zurückfiel. Am 10. Juni 1790 wurdeihm die erbetene Entlassung von der Asscssur bei der obgenannten Deputationbewilligt. Am 1. Sept. bezw. 1. Okt. 1799 erhalten die mittlerweile in die2te bezw. 3tc Rathsstclle aufgerückten Hofräthe v. Nostitz und v. Eberstein dieBcsoldungszulage von 300 Thaler; desgleichen genehmigte 6. Febr. 1808 derKönig, daß der Hof- und Justiticn-Rath v. Eberstein als nunmehriger Vor-sitzender Rath auf dem adeligen Imkere der Landes-Rcgierung in den Genußder erledigten für die Mitaufsicht des Lehnsarchivs bestimmten 200 Thalcr vom1. Okt. des vorhergehenden Jahres gelange (1. Folge 45. u. 46).
Mehrere Monate vor Beginn der Vorlesungen an der Universität Leipzighatte der damalige Oberstlieut. v. E. zu Tilsit seinen Sohn Wilhelm von Hanseabreisen lassen, damit dieser in seinem Auftrage vorher noch verschiedene Familien-angelegenheiten zu Groß-Leinungeu in der Grafschaft Mansfcld regulirenkonnte. Auch im folgenden Jahre mußte Wilhelm zu diesem Zwecke sich inLeinungen längere Zeit aufhalten. Unterm II. Juni 1773 schrieb ihm sein Vater:
„Ich habe Dir aufgegeben, ein genaues Hnventarinm von Allein, was im Schloßund Ifof ist, es habe Namen, wie es wolle, mit dem lfrn. lllartini anzufertigen. Lassedieses Deine Isanptbeschäftignng sein, wie auch ein Verzeichnis aller Schriftenund jdapiere, nnd schicke mir selbiges unter Deiner und lörn. Nartini Unterschrift.Auch muß ein Exemplar dortcn bleiben" Folge 2S8).
vesiKuutio alker sich vorgefundenen Familien - Uoeniueutu. l'vivut - Fete»nnd 8eviptuveii. angefertigt von IVildelm ö. v. L., Gros;-Leinungentknno 1773.
loe. 4. Original-Dokumente.
1. Lopia, eines Lehnbriefs von Kilian v. Eberstedt auf Ginolfs in Franken an KlausMüller über einen halben Hof daselbst v. 1363.
2. Obligation Wülbrand Georg Bocks von Wülfingen an Kaspar Reichen über 2006 Thlr.Kapital v. 1622.