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— b) 2r Ehe: 6. Wilhelm, geb. 22. Sept. 1722 zu Dillcnburg, 1' 23. Mai1724 ebendaselbst.
7. Dorothea Agatha Uemirtt», geb. 3. Dez. 1723 zu Dillcnburg, venu. 1744mit Karl Frhrn. v. Meudt zu Wiedenbrück und Papenhausen (geb. 15. Okt.1715, ff 1763), Rittmeister a. D. und grast, lippe-dctmold. Landrath undDrost zu Varnholz (2. Folge 136 u. 5. Folge 79).
8. UM Christian, Stifter des 1886 erloschenen Mannheimer Zweiges.
9. MuÜwig Ernst Karl, geb. 19. Nov. 1725 zu Dillcnburg, 25. sff getauft(Pathcn: Ernst v. Quernheim, Karl v. Nordeck und dessen Gemahlin Louisegeb. v. Quernheim), ff 8. Dez. 1773 zu Klcin-Scharlack bei Königsberg in Pr.als er gerade im Begriff war, sich zum zweiten Male zu vcrheirathcn(5. Folge 152), Mitbesitzer der Ncichsrittergüter Zeppenfeld und Langen-dernbach, trat im Mai 1742 in die k. pr. Armee (4. Folge 245), wird28. Nov. 1745 Sec.-Lieut. u. 1754 Prem.-Lieut. bei dem Jnf.-Rcg. Dohnain Königsberg in Pr., vcrm. mit X. lÜ. (ff 1772).
Tochter: U. 5l., geb. 1761 (5. Folge 152).
Der Fürst Wilhelm von Nassau-Dillenburg, welcher fast von frühesterJugend an am Hofe des Fürsten von Anhalt-Harzgerode geweilt und denBurgherrn auf dem in der Nähe von Harzgcrodc gelegenen Neuhaus, ChristianLudwig v. Eberstein, als seinen väterlichen Freund betrachtet hatte, nahm beiseiner Rückkehr nach Dillenburg zwei Söhne Christian Ludwig's: Karl undErnst Rudolf, mit sich an seinen Hof und machte beide Brüder zu seinenKammcrjunkern.
Nach seiner 1713 erfolgten Vcrheirathung richtete der zum Ober-Jägcr-mcister ernannte Karl v. E. seine häuslichen und wirtschaftlichen Verhältnisseauf hohen Fuß ein. Sein Schwager v. Büring hatte ihm zwar in Aussichtgestellt, daß derselbe ihm bezw. seinem ältesten Sohne das im freien GrundeBurbach gelegene Reichsrittergut Eirlrm, welches zu dem Gebiete des vonder Rcichsburg Friedbcrg aus verwalteten mittelrheinischen Kreises derunmittelbaren freien Reichsritterschaft diesseit Rheins in der Wetterall und zu-gehörigen Orten gehörte —, und den Zehnten zu Löhnbcrg,, vererben wolle;indesseil noch bei Lebzeiten des v. Büring bewirkte die völlige Überschuldung derGüter, daß Karl es für angezeigt hielt, nicht erst den Tod seines Schwagersabzuwarten, um dann den Besitz derselben als eines ihm testamentarisch ver-machten Majorats anzutreten. Da nämlich sein Schivager von Gläubigern ge-drängt wurde, so ließ Karl sich dazu bestimmen, mit seinem todkranken Schwagereinen Kauf abzuschließen. Solches wagte er in der Hoffnung, daß er die Kauf-smnme auf sein väterliches Gut Horla würde aufnehmen können. Da er sichjedoch in dieser Hoffnung getäuscht fand, er aber bereits verschiedene Schuldenseines Schwagers bezahlt hatte, so kündigte er letzterem den nur unter jener Be-dingung abgeschlossenen Kauf wieder auf. Da aber der Ober-Stallmeisterv. Büring trotzdem alle seine Schuldleute an das Gut Eichen wies, so sah sichKarl genöthigt, lim sein ausgelegtes Geld nicht einzubüßen, nunmehr selbst alsGläubiger seines Schwagers aufzutreten. Diesem gemäß ergriff er am 6. Okt.1719 Besitz von Eichen und der im Burbacher freien Grunde zu Heller ge-legenen Schmelzhütte nebst Eisenhammer. Aber schon am 15. Januar 172Vstarb der Herr v. Büring kinderlos. Nunmehr stand es seinem, in dem9. Jan. 1719 von ihm errichteten Testamente als Majoratsherrn eingesetztenSchwager Karl v. Eberstein frei, ob er demgemäß Eichen und das adligeBurghaus nebst Zubehör zu Löhnbcrg als Majorat in seinem und seines
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