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Folge 6 (1887)
Entstehung
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600 fl. aus. für welche sich a. a. der GrafenRath Philips v. Eberstein zu Gchoscn" iuBürgschaft eingelassen hat (2. Folge 115).

1551 bestellen Philipp v. E. und Hans v. Trebra zu GeHofen Bürgschaft für dieRückzahlung der durch die Grafen z. M. bei Heinrich v. Rüxlcbcn aufgenommenen 1500 Goldfl.(2. Folge 123).

;gu Michaeli 1554 bezahlt Philipp v. E. 300 Thlr. geliehenes Geld für die GrafenHanS Georg und HanS Albrccht z. M. in Bürgschaft.

Die oft genannten Gebrüder Hans und Philipp v. E. zu GeHofen warenwahrscheinlich die Brüder von

1. Im'bm'n, welche bereits 1496 als Nonne des Klosters Heusdorf (bei Apolda)vorkommt und 1540 starb (1. Folge 16 u. 2. Folge 113);

2. CUsAbetl», vcrm. mit Christoph Hacke auf Ottenhausen und Groß-Lcinungen(Gesch. 665) und

3. R (Tochter), vcrm. 1523 mit Hans v. Frankcnhausen zu Obcr-Hel-drungcu, welche Lcibzucht auf die Ober-Hcldrungcr Zinsen erhielt, die dadurchnach ihres (in meiner Gesch. 144 u, 225 erwähnten) Sohnes Fritz v. Franken-Hausen Tode 10. März 1533 an ihre Brüder Hans und Philipp alsein Angefälle verliehen wurden (Gesch. 665).

Der ältere Bruder Hans starb laut der von seinem Bruder Philipp26. Mai 1549 den Grafen Hans Georg und Hans Albrecht z. M. über20 fl. ihm von dem Rentmcister Barchel Wydcmannvon wegen Hansenv. E. seines Bruders seligen, so auf itzt nächst vergangen Ostern desitzigcn Jahres vortaget" gezahltes Dienstgcld ausgestellten Quittung am21. April 1549 ohne männliche Nachkommen (2. Folge 115) und vererbte seineAntheile an den Gchofcncr Rittergütern und an den Obcr-Hcldrunger Zinsen aufseinen Bruder Philipp.

Der 1811 ch Hofrath Wilhelm Frhr. v. E. bezeichnet aber das Jahr 1539als Hansens Todesjahr, weil nach einem ihm mitgethciltcn Auszuge aus desGrafen Philipp z. M. Lchnbuchc Philipp v. Eberstcin mit den Obcr-Hel-drungcr Zinsen 1539 Mittwoch nach NuUmei upc>8toli (24. Sept.) allein be-liehen worden sein und derselbe auf Montag den Tag Michaelis 1539 nachAbsterben seines Bruders Hans die Lchnspflicht abgelegt haben soll (Gesch. 673).Da nun wirklich im Jahre 1539 der Michaelstag auf einen Montag, 1549aber auf einen Sonntag fiel, so werden die Angaben meines Großvaters Wilhelmwohl ihre Richtigkeit haben, und der Archivar Klungcr, der 21. Sept. 1744 zuEislcben eine beglaubigte Abschrift der iu der 2. Folge 115 abgedruckten Urkundeangefertigt hat, wird sich versehen und 1549 statt 1539 gelesen haben.Hansens v. E. Bruder

Philipp auf GeHofen,

gräfl. inansfeld. Rath und Hofmeister,

vcrhcirathctc sich 1516 mit Anna, des Friedrich v. Trotha auf Deutsch en-thal, Hccklingcn, Gänsefurt zc. und der Anna Maria geb. v. Brcitcnbanch a.d. H. Burg-Rahms Tochter. Als gräfl. mansfcldischer Rath erscheint er zuerstauf dem Bcrathschlagungstage zu Artern (27. Sept. 1523), und 15. Nov.1541 schlichtete er als Rath der Mansfeldcr Grafen Philipp und Hans Georgin Verbindung mit dem Nr. Reinhard v. Lubschwitz einen Rechtsstreit, welcherzu der wcitschichtigen v. Dobcncck'schen Rechtssache gehörte (1. Folge 17).

Dieser um das Jahr 1475 zu Flurstedt geborene Philipp v. E. starbin hohem Alter (ca. 80 I. a.) 1554 am Mittwoch nach Luciä" (19. Dez.) zu