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3 (1871) A: Die Familie Carl Kähler. B. Die Familie August Kähler bis 1819
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1818.

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Einkünfte zu Erhaltung seiner Familie ausreichen. Sollen diesedurch den Feldbau erworben werden, wie es bei den meistenLandstellen ist, so giebt es oft Lücken." Ein Brief des Vatersan den Amtsbruder in Langenweddiugen mit der Frage nach,den Verhältnissen blieb unbeantwortet. Für eine Reise dahin,die zu Pferde hätte gemacht werden müssen, war die Jahreszeitzu ungünstig, und zu einer anderen Ausführung derselben fehltendie Mittel. So wurde auch diese Aussicht als zu ungewiß auf-gegeben, und der schon so viele Jahre auf den Eltern lastendeLebensdruck erreichte jetzt den höchsten Grad nicht ohne Erschwe-rung für die Mutter durch Eigenheiten des Vaters. Davon giebtein Brief der Großmutter vom 14. November durch die Bitte desVaters um ein Darlehn veranlaßt Zeugniß:Daß in IhremHause weder Glanz noch Verschwendung herrscht, liegt klar amTage; auch wird es meinem Manne nicht einfallen so etwas zusagen. Nur in Beziehung der vielen Reisen, die der gute Augustgemacht hat, und die wirklich viel Kostenaufwand verursacht haben,geht seine Meinung dahin mehr Rücksicht zu nehmen, ob sichdies mit der Einnahme verträgt. Wie viel deren sowohl fürAugusts Gesundheit als in literarischer Hinsicht nöthig waren, lasseich unerörtert. Genug sie haben dem Vater Kummer gemacht,weil er aus Erfahrung wohl weiß, ivas Kinder bedürfen, wennsie heranwachsen und außer dein väterlichen Haus unterhaltenwerden sollen zumal in den jetzigen Zeiten. Mehr noch hat esihn gekränkt, daß er sich ein eigen Pferd hielt. Dies sind diewesentlicheil Ursachen, die ihn oft mißmüthig gemacht und bangeBesorgniß in seinem Gemüthe hervorgebracht haben, wie das inder Zukunft werden solle. Man muß das Ganze nehmen, wiees ein Brief nicht unifassen kann, wo es sich mehr entschuldigenläßt, wenn ihm vielleicht eine Bitterkeit entfuhr, die ein soempfindliches vorher schon gebeugtes Gemüth als das Ihres gutenMannes noch tiefer verwundete. Außerdem kann er gewiß glau-ben , daß er ihn liebt und achtet, sich seiner rechtlichen Gesinnungund Frömmigkeit im Stillen freut, nicht minder wenn seinesSohnes Verdienste von andern würdigen Männern anerkanntwerden, so wenig er darüber sagt, welches er freilich mehr thun