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typhus, welcher an seinem letzten Wohnorte Lipke und in dessenUmgebung ausgebrochen war. Ungeachtet er für seine fortwäh-renden Anstrengungen als Arzt nur kärglich belohnt worden,ließ er ein eigenes vortrefflich eingerichtetes Häuschen ein kleinesCapital und einige andere nicht werthlose Gegenstände zurück.Leider hatte er jedoch versäumt seine Gattin in eine Wittwen-casse einzukaufen; denn er, der kräftige Mann, dachte nicht daran,daß er früher sterben könnte als seine kränkliche Frau. Obwohlihr nun Seitens der Regierung eine Unterstützung bewilligt wor-den, blickt sie doch der Zukunft mit banger Sorge entgegen, daihr am 9. October 1851 geborner Sohn Otto noch für mehrereJahre der Beihülfe bedarf. Er besuchte früher mit gutem Erfolgedas Gymnasium zu Landsberg a. W. verließ dasselbe aber nochvor dem Tode seines Vaters und ging auf das Forsthaus Limritzbei Sonnenburg um die Försterei zu erlernen. Da sich jedochspäter herausstellte, daß er für den Dienst im Jägerbataillon zuschwach sei, hat er neuerdings diese Laufbahn aufgegeben und dieeines Postbeamten gewählt. Möge der Familienzweig in diesen:Sprößlinge neu kräftig und edel, unserer Stammeltern würdigerblühen.